merken

Zittau

Moschee symbolisch in Zittau zugemauert

Ein Zittauer Aktionsbündnis rückt die Al Amal-Gemeinde in die Nähe der Muslimbrüder. Der Verein wehrt sich - und bekommt dabei kirchliche Rückendeckung.

Sajd Modziburahman wehrt sich gegen Vorwürfe, sein Verein unterstütze den radikalen Islam. © Foto: Rafael Sampedro

Als "Bürgerinitiative" versteht sich das Bündnis "Zittau mit Zukunft". Das Bündnis nimmt für sich in Anspruch, den Finger in "klaffende Wunden" der Gesellschaft zu legen. Dieser Finger sorgte Anfang Mai für Verunsicherung in einem Bürogebäude in der Rathenaustraße. Im ersten Stock des Gebäudes betreibt der Verein "Al Amal - Zittauer interkultureller Verein" einen muslimischen Gebetsraum. Vornehmlich freitags treffen sich Muslime dort zum gemeinsamen Gebet. Am Freitag, 3. Mai errichteten Aktivisten von "Zittau mit Zukunft" vor dem Eingang eine symbolische Mauer mit der Aufschrift  "Al Amal Filiale der Muslimbrüder". Fotos und ein Video davon stellten sie ins Internet.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden