SZ +
Merken

Vereine haben gleiche Chancen

Leserbrief

Teilen
Folgen

Peter Reichelt aus Riesa schreibt zum Artikel „Stadt nimmt Pausitzer Keglern den Abstellraum weg“:

Wir verstehen zwar die Verärgerung der Kegelsportler aus der Pausitzer Delle, verwahren uns aber auf das Entschiedenste zu den Aussagen der Herren Ingo Prellberg und Henry Poppe, die angebliche Begünstigung durch die Stadt Riesa und die Abwerbung von Mitgliedern aus anderen Vereinen betreffend. Der angetroffene wesentlich bessere Zustand unserer Kegelbahnanlage lässt sich auf ganz einfache Art und Weise erklären. Er ist vor allem auf das große Engagement unserer Mitglieder zurückzuführen.

Ich verweise darauf, dass es in der Vergangenheit allen Vereinen möglich war, Anträge auf Pachtverträge für Sportanlagen zu stellen. Der SC Riesa schloss einen solchen Pachtvertrag für seine Kegelsportanlage bereits im Juni 1997 mit Riesa ab. In dessen Folge ist die Abt. Kegeln als Nutzer dieser Anlage seitdem verpflichtet, die anfallenden Betriebs- und Nebenkosten sowie alle Aufwendungen zum Erhalt und Betrieb der Anlage selbst aufzubringen. Um all die entstehenden Kosten einschl. der ständigen Wartung und Pflege der technischen Anlage, der sanitären Anlagen und des Außenbereiches abdecken zu können und trotzdem rentabel zu arbeiten, müssen wir seit Jahren einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von 12 Euro erheben. Wie uns bekannt ist, haben Vereine, die von der FVG gefördert werden, und dazu zählt auch die Anlage in der Delle, etwa die Hälfte des Beitrages zu entrichten. Jährlich bringen unsere Sportler über 1000 Arbeitsstunden für die Pflege und Erhaltung auf. Für den guten Ist-Zustand der Sportstätte wurden von der Abt. Kegeln, außer den erhaltenen Fördergeldern, enorme Aufwendungen an Arbeitsleistungen und Finanzen erbracht. Zum Beispiel wurden die Dacherneuerung sowie der Aus- und Einbau der Fenster in Eigenregie realisiert.