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Verkehrsfragen und Vergangenheitsbewältigung

Die sächsische Landesgruppe der CDU ist von ihrem Tschechien-Besuch zurückgekehrt. Vom 29. September bis 1. Oktober traf sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig mit Vertretern der tschechischen Regierung.

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Von Tina Backmann

Die sächsische Landesgruppe der CDU ist von ihrem Tschechien-Besuch zurückgekehrt. Vom 29. September bis 1. Oktober traf sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig mit Vertretern der tschechischen Regierung. Das Treffen sollte die deutsch-tschechische Zusammenarbeit fördern um so eine stabile Grundlage für die EU-Osterweiterung zu schaffen.

Mit dem tschechischen Verkehrsminister Milan Šimonovský sprachen die Politiker über die Eröffnung neuer Grenzübergänge. Auch der weitere Ausbau der A 17 war ein Thema - bis 2006 ist die Fertigstellung geplant. So soll der drohenden Verkehrslawine entgegengewirkt werden. Ebenfalls wird eine Sanierung der Bahnstrecke Dresden-Prag angestrebt.

Als wunder Punkt der Gespräche erwiesen sich die Benes-Dekrete. Die tschechische Bevölkerung reagiert empfindlich auf das Thema der Vergangenheit, antideutsche Ressentiments sind noch zu spüren. Deswegen stand auch ein Besuch in einer tschechischen Berufsschule und des binationalen Schiller-Gymnasiums Pirna auf dem Programm. Klaus Brähmig sagte dazu: „Die deutsch-tschechische Vergangenheitsbewältigung hat bei der Jugend ihre große Chance. Man sollte mehr miteinander als übereinander reden.“