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Ertrunkener in Döbeln: Todesursache unklar

Der Mann war seit Freitagabend gesucht worden. Erst durch Fließwasserretter konnte er gefunden werden.

Mit einem Schlauchboot der Feuerwehr werden die Fließwasserretter zum Einsatzort gebracht.
Mit einem Schlauchboot der Feuerwehr werden die Fließwasserretter zum Einsatzort gebracht. © Dietmar Thomas

Döbeln. Bei dem Ertrunkenen, der am Sonnabendmittag in der Mulde in Döbeln gefunden wurde, handelt es sich um einen 37-jährigen Mann.

Er war am Freitagabend in der Mulde in Döbeln gesehen worden. Die Kriminalpolizei ermittelt zu den Umständen des Todes des Mannes. Es liegen derzeit keine Anhaltspunkte für eine Straftat vor.

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Der Mann konnte unweit der Stelle, an der ihn Zeugen am Freitag gesehen hatten, nur noch tot geborgen werden. Zur Suche waren schließlich Fließwasserretter eingesetzt worden. Das sind mit Trockenanzügen ausgestattete Einsatzkräfte der Feuerwehr. 

Zeugen hörten Schreie

Der Mann war am Freitag gegen 20 Uhr an einer Mauer gegenüber des Tennisplatzes in den Klostergärten gesehen worden. Am Ufer hatte die Polizei einen Rucksack gefunden. Nach Aussagen von Zeugen seien diese auf den Mann aufmerksam geworden, weil er laut geschrien habe. Sie seien zur Hilfe geeilt, doch als sie dort ankamen, sei von dem Mann nichts mehr zu sehen gewesen, sagte Einsatzleiter Polizeihauptkommissar Dittl.

Einer der beiden Fließwasserretter wird für den Einsatz vorbereitet.
Einer der beiden Fließwasserretter wird für den Einsatz vorbereitet. © Dietmar Thomas
Mit Hilfe einer Drohne wurde das Gebiet entlang der Mulde abgesucht.
Mit Hilfe einer Drohne wurde das Gebiet entlang der Mulde abgesucht. © Dietmar Thomas
Der Tote wird von den Einsatzkräften der Feuerwehr abtransportiert.
Der Tote wird von den Einsatzkräften der Feuerwehr abtransportiert. © Dietmar Thomas

Nachdem die Suchaktion am Freitagabend keinen Erfolg gebracht hatte, ist sie am Sonnabend fortgesetzt worden. Polizei und Feuerwehr setzten dabei verschiedene Mittel ein. So ist die Feuerwehr wie schon am Freitagabend mit einem Schlauchboot auf der Mulde unterwegs gewesen. Zudem wurde das Gebiet mit einer Drohne abgesucht.

Wie der Mann in den Fluss gelangt war, ist noch unklar. Gesundheitliche Probleme könnten durchaus eine Rolle gespielt haben, sagte Einsatzleiter Dittl.

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