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Versprechen zu innerer Sicherheit werden von der Politik nicht eingelöst

Am 22. Januar berichtete die SZ unter der Überschrift „Einbruchserie schockt Einwohner“. Die Betroffene Barbara Pellart aus Klein Priebus schreibt: Obwohl sich in den letzten Tagen Einbrüche und Diebstähle...

Am 22. Januar berichtete die SZ unter der Überschrift „Einbruchserie schockt Einwohner“. Die Betroffene Barbara Pellart aus Klein Priebus schreibt:

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Obwohl sich in den letzten Tagen Einbrüche und Diebstähle häufen, stellen wir immer wieder fest, das diePräsenz der Landespolizei zu wünschen übrig lässt. Aber auch von Wahlversprechen von allen politischen Gruppierungen, welche sich in ihren Programmen für innere Sicherheit aussprachen, ist nicht viel zu merken. Als vor einigen Jahren in Klein Priebus die Bürger eine Bürgerwehr gründeten, um ihr Hab und Gut zu schützen, wurde durch den damaligen Polizeipräsidenten Bernd Merbitz in einer Veranstaltung am 29. Oktober 2010 mehr Polizeipräsenz versprochen. Von vielen damals begonnenen Aktivitäten ist heute nichts mehr zu spüren. Manchmal kommt das Gefühl auf, dass solch eine Art von Kriminalität zur Tagesordnung gehört, da eben unsere Polizei zu wenig präsent ist. Wenn selbst Überwachungsanlagen von den Tätern ignoriert werden, zeigt das doch, wie niedrig die Hemmschwelle ist. Es ist auch nicht verwunderlich, wenn immer wieder in Regionen entlang der Neiße solche Straftaten durchgeführt werden, auch wenn selbst solche Täter bei ihren Straftaten beobachtet werden, fühlen sie sich sehr sicher, da sie wissen, dass aufgrund der dezentralen Lage der Polizeidienststellen mindestens 30 bis 40 Minuten vergehen, bis die Beamten am Tatort eintreffen. Da hilft auch keine Außenstelle in Bad Muskau und Rothenburg, denn diese ist nachts auch nicht besetzt. Aufgrund der gegenwärtigen Situation erwarten viele Bürger entlang der Neiße mehr Präsenz der Polizei. Ihr den Schwarzen Peter zu geben ist völlig falsch, hier ist erstrangig die Politik gefordert.

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