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Verwaltung und Bürger sprechen über geplantes Asylheim

Ab 2016 sollen Flüchtlinge an der Breitscheidstraße Unterschlupf finden. Darüber wird jetzt mit den Anwohnern diskutiert.

Viele Anwohner in Dobritz, Leuben und Niedersedlitz sind verunsichert, seitdem die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr ihr Asylkonzept vorgestellt hat. Demnach soll es in der Breitscheidstraße 117, genau an der Grenze zwischen den drei Stadtteilen, ein neues Flüchtlingsheim geben. Um den Anwohnern ihre Ängste und Befürchtungen zu nehmen, ist in dieser Woche ein Gespräch mit ihnen geplant. Das teilte der Leubener Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt bei der vergangenen Sitzung des Ortsbeirates mit. Er wird auch selbst an dem Gespräch mit den Anwohnern teilnehmen.

Genaue Angaben zu der Veranstaltung, die allerdings nicht für die Öffentlichkeit gedacht ist, machte Lämmerhirt indes nicht. „Das Gespräch mit den Anwohnern der Breitscheidstraße ist nach dem Ortsamtsbesuch der Oberbürgermeisterin vereinbart worden“, erklärt der Ortsamtschef. Als Helma Orosz (CDU) am 8. Dezember dort zu Gast war, kam es zu einer hitzigen Debatte mit den Anwesenden der Bürgerversammlung. Dabei bat die Oberbürgermeisterin die Anwohner um Entschuldigung für eventuelle Defizite bei der Informationspolitik.

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Das Asylbewerberheim in der Breitscheidstraße 117, unmittelbar am Niedersedlitzer Flutgraben, soll nach derzeitigem Planungsstand im November 2016 eröffnen. Es wird Platz für bis zu 60 Flüchtlinge bieten. „Dafür bedarf es aber noch einiger Vorbereitungen“, erklärte Lämmerhirt. Bereits Ende November vergangenes Jahr riefen die Anwohner zu einem Treffen vor der geplanten Unterkunft auf. Die Mehrzahl der etwa 100 Anwesenden kritisierte dabei den Plan der Stadt, das ehemalige Kreativzentrum, in dem früher vor allem Mal- und Tanzkurse für Kinder stattfanden, künftig als Asylbewerberheim zu nutzen. An den Sorgen der betroffenen Anwohner konnten auch die anwesenden Stadträte von CDU, SPD und FDP nichts ändern. Die Verwaltung war der Einladung im November indes nicht gefolgt. Das Bürgergespräch wird nun nachgeholt. (hoe/noa)

Alle geplanten Asylbewerberheime sowie weitere Informationen unter www.dresden.de/asyl

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