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Was vespern Dohnas Kinder künftig?

Noch bis Ende des Jahres zahlt die Stadt 40 Prozent der Kosten. Vor der Entscheidung im Stadtrat, wie es danach weitergeht, werden jetzt die Eltern gefragt.

Was Süßes oder doch lieber Obst und was soll es kosten dürfen?
Was Süßes oder doch lieber Obst und was soll es kosten dürfen? © www.foto-sampedro.de

So schnell vergehen drei Jahre. 2017/18 war in Dohna heftig über die Vesper-Versorgung in den Kindereinrichtungen diskutiert worden. Was soll es zu den kleinen Zwischenmahlzeiten vormittags und nachmittags geben und vor allem, was darf es kosten? Damals wurde beschlossen, dass die Kosten für die Eltern steigen, die Stadt senkt ihren Zuschuss. 

Aktuell werden für beiden Verpflegungen zusätzlich zum Mittag im Monat 21,75 Euro fällig. Befristet ist diese Lösung bis Ende 2020. Der Stadtrat muss sich also in den nächsten Monaten erneut damit beschäftigen. Zur Diskussion um den Zuschuss kommen die Auswirkungen der Tarifsteigerungen für die Erzieher. 

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Erst die Eltern, dann der Stadtrat

Vor drei Jahren hatten die Steigerungen zu erheblichen Debatten auch bei den Eltern geführt. Plötzlich mussten Eltern für Mittag und Vesper monatlich bis zu 30 Euro mehr bezahlen. Diesmal will der Stadtrat die Eltern vorher hören. Deshalb gibt es aktuell eine Umfrage. Diese wird nach und nach allen Eltern zugestellt, versichert die Stadtverwaltung. 

Es hatte aufgrund der aktuell unterschiedlichen Betreuungsmöglichkeiten Fragen gegeben. Eltern, deren Kinder in der Notbetreuung sind, hatten die Umfrage schon erhalten, andere nicht. Inzwischen sollen sie alle haben. Termin für die Abgabe ist der 15. Mai. 

Danach folgt im Rathaus die Auswertung, die dann den Stadträten vorgelegt wird. Die müssen dann die Schlussfolgerungen ziehen und entscheiden, was es künftig zwischendurch zu essen gibt in den Kitas und was es Stadt und Eltern kostet.

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