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Hoyerswerda

Videokonferenz zur „Lausitzer Gartenstadt“

Studenten der TU Kaiserslautern haben mit der Bestandsaufnahme begonnen. „Blüh-Würfel“ sollen Bürger ermuntern.

Das Projekt "Lausitzer Gartenstadt 2030" befasst sich mit der Gartenstadt Erika in Laubusch.
Das Projekt "Lausitzer Gartenstadt 2030" befasst sich mit der Gartenstadt Erika in Laubusch. © Foto: Uwe Schulz

Laubusch. Das Bürgerbüro des Projektes „Lausitzer Gartenstadt 2030“ im Laubuscher Kulturhaus sollte schon längst eröffnet sein. Zudem war geplant, dass sich Studenten der TU Kaiserslautern vom 18. bis 24. April im Rahmen ihres Sommersemesters vor Ort aufhalten, um sich umzusehen und mit den Menschen zu sprechen. Normalerweise sitzen auch die Mitglieder des Gartenstadt-Lenkungsgremiums bei ihren Treffen zusammen. Corona jedoch verändert vieles. Und so tagte das Lenkungsgremium am Montag mit neun Teilnehmern, darunter auch drei Studenten, für rund eineinhalb Stunden per Videokonferenz, wie von Bürgermeister Frank Lehmann zu erfahren war. Zu besprechen gab es einiges.

So ist das Bürgerbüro zwar inzwischen im Groben eingerichtet. Es soll so schnell wie möglich eröffnet werden und die Arbeit aufnehmen. Wann das möglich sein wird, kann derzeit niemand sagen. Die Exkursion der Studenten nach Laubusch wird keinesfalls vor Pfingsten, soll aber unbedingt stattfinden. Mit ihrer praktischen Arbeit haben sie aus der Ferne jedenfalls schon am 20. April begonnen, so der Bürgermeister. Es erfolgt eine Bestandsaufnahme. Ab dieser Woche werden sie sich mit einem Leitbild befassen. Die Hälfte der als Ansprechpartner zur Gartenstadt benannten Personen seien telefonisch interviewt worden. Beim Rest geschieht das wohl diese Woche. Bislang zeige sich eine positive Erwartung dem Projekt gegenüber, so die Einschätzung der Studenten, die am Ende des Semesters eine Frage beantworten sollen: Wie geht Gartenstadt heute?

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Um Farbtupfer in der Gartenstadt geht es bei der Aktion „Blüh-Würfel“, auf die man sich in der Videokonferenz verständigt habe, wie Frank Lehmann sagt. Gemeinsam mit dem CVJM sollen diese „Blüh-Würfel“ an die Bewohner der Kolonie verteilt werden, verbunden mit der Aufforderung, das Pflanzgut auf der eigenen Scholle in den Boden und zum Blühen zu bringen. „Das soll in den nächsten vier Wochen passieren, als ein kleines, aber wertvolles Zeichen nach außen, dass weiter am Gartenstadt-Projekt gearbeitet wird.“ Auch das im Herbst geplante Kinderfest sei noch nicht abgeschrieben, betont der Bürgermeister, der sich zudem vorstellen kann, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Projekt-Förderung von 415.000 Euro für Bürger-Projekte zur Verfügung gestellt wird. (rgr)

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