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Viel Licht für die Wissenschaft

An der Helmholtzstraße wächst der Neubau fürdas Leibniz-Institut.Darin gibt es vor allemeins: viel Platz in der Höhe.

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Von Annechristin Kleppisch

Im Herbst 2013 soll der Neubau für das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung fertig sein. Dann können die Wissenschaftler und Forscher einziehen.

Jetzt – ein Jahr zuvor – sind die Planer und Bauarbeiter ihrem Ziel schon ein großes Stück näher. Der Rohbau ist fertig und der Kran konnte abmontiert werden. Nun gehen die Arbeiten im Inneren weiter. Fünf Millionen Euro kostet der Neubau. Damit wird die letzte freie Fläche auf dem Grundstück der Forschungseinrichtung bebaut. Darauf entstehen 1000Quadratmeter weitere Nutzfläche für Büros, Labors und die Bibliothek. Besonderes Kennzeichen des neuen Baus sind zwei extrem hohe Räume. Zum einen entsteht zwischen dem Neubau und dem Altbau ein überdachter Lichthof, der später auch als Veranstaltungsfläche genutzt werden soll. Die Arbeiten an der Glasfassade sollen noch in diesem Jahr beginnen. „Im Februar soll sie fertig sein“, sagt Werner Effenberg, der den Bau betreut. Spielt das Wetter mit, wollen die Arbeiter auch im Winter auf der Baustelle sein. Bei Temperaturen über null Grad wird gearbeitet.

Zum anderen versteckt sich unterirdisch ein sieben Meter hoher und 200Quadratmeter großer Keller. Dort sollen später hochempfindliche und zwei Meter hohe Messinstrumente stehen. Für die ist im jetzigen Gebäude kaum mehr der Platz. Teilweise wurden Decken durchbrochen, um schon jetzt mit den Instrumenten zu arbeiten.

Für den Bau ist die Zufahrt der Nöthnitzer Straße zur Helmholtzstraße gesperrt. Dort lagern jetzt Baumaterial und Fahrzeuge. Die Fläche wird noch bis Mitte 2013 benötigt. Solange ist die Straße dicht.