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Wilsdruffs Schulen stoßen an ihre Grenzen

Die Zahl der neu angemeldeten Grundschüler ist hoch wie lange nicht. Im Rathaus hat man aber schon Ideen, wie die Kinder untergebracht werden könnten.

Das Rathaus informierte über die aktuellen Schüleranmeldungen.
Das Rathaus informierte über die aktuellen Schüleranmeldungen. © Andreas Weihs

Für das kommende Schuljahr wurden an den drei Wilsdruffer Grundschulen 191 Kinder angemeldet. Darüber informierte Bürgermeister Ralf Rother (CDU) den Stadtrat in der jüngsten Sitzung. Demnach wurden für Wilsdruff 97 Kinder, für Oberhermsdorf 67 und für Mohorn 27 Kinder angemeldet. "Bliebe es bei den gemeldeten Zahlen, würde es die Kapazitäten überschreiten", so der Bürgermeister.

 In Wilsdruff hat man sich schon Gedanken gemacht, wie man darauf reagieren könnte. Demnach könnte es in der Mohorner Schule dazu führen, dass man statt einer zwei erste Klassen bildet, in Oberhermsdorf würde es drei statt zwei erste Klassen geben, erklärte Andreas Clausnitzer, Beigeordneter des Bürgermeisters, auf Nachfrage.

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Clausnitzer ist zuversichtlich, dass sich die Zahlen noch verändern. Denn zum einen können Eltern, deren Kinder vorzeitig eingeschult werden sollen, diese noch bis zum 24. Februar anmelden. Zum anderen mussten einige der bisher schon gemeldeten Kinder vom Gesundheitsamt untersucht werden, ob sie förderpädagogischen Bedarf haben oder ein Jahr zurückgestellt werden sollten. Außerdem rechnet die Stadt damit, dass sich einige Eltern für die freie evangelische Grundschule in Grumbach entscheiden. "Aktuell gehen wir nicht davon aus, dass es in diesem Schuljahr zu viele Anmeldungen geben wird, die unsere Grundschulen über die Kapazitätsgrenze bringen könnten."

Bliebe es bei den Anmeldezahlen, dürfte das auch die angegliederten Horte vor Herausforderungen stellen. In der Stadtverwaltung hat man sich bereits Gedanken gemacht, wie man damit umgehen soll. "Dazu gibt es verschiedene Lösungsansätze, die noch intern geprüft werden", so Clausnitzer. Dabei arbeite die Stadt mit dem Kindergarten-Verein zusammen. Wie und wo gehandelt werden muss, entscheidet sich erst in den nächsten Tagen, sagt Clausnitzer. Die favorisierte Lösung: Es sollen Räume sowohl vom Hort als auch von der Schule genutzt werden. Aus Sicht der Stadt sei das vertretbar, weil es sich um ein und die selben Schüler handelt.

Welche Kinder in den Schulen angenommen worden sind, werde den Eltern bis zum 28. Februar mitgeteilt, so Rother. Bis zum 4. Juni sollen die Eltern der künftigen Erstklässler den Aufnahmeschein für die jeweilige Grundschule erhalten haben.

Schulanmeldungen für die Oberschule Wilsdruff sind noch bis zum 28. Februar, für das Gymnasium bis zum 27. Februar möglich. Das Aufnahmeverfahren soll bis Anfang Juni abgeschlossen sein, so Rother.

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