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Viele Firmen sponsern Preise für die Tombola

Buchholz. Zum Herbstfest gab es für die Kinder am Sonnabend ein buntes Programm mit vielen kostenlosen Angeboten.

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Von Constanze Junghanß

Der Elefant ragt Gabriele Kreusch über den Kopf, als sie damit das Buchholzer Vereinshaus betritt. Frisch gewaschen reiht sich das graue Plüschtier ein auf eine Bank neben Teddybär, Kuschelmaus und Co. Das Schmusespielzeug gehört mit zu den Preisen der Tombola, die der Kultur- und Sportverein Buchholz/Tetta im Rahmen seines Herbstfestes am Sonnabend organisiert hat. „Plüschtiere sponserten die privaten Haushalte aus unserem Ort. Gleichzeitig konnten wir für die Tombola regionale Firmen gewinnen, die ebenfalls Preise zur Verfügung stellten“, freut sich Gabriele Kreusch.

Immer wieder kommen Kinder, um ihr Glück bei der Losaktion zu versuchen. Die 25 Cent kommen ihnen letztendlich selbst zugute. Der Verein organisiere Ausfahrten und gemütliche Treffen, erzählt die Buchholzerin. Eine Teenie-Gruppe wird ebenso ehrenamtlich betreut, wie die Mutti-Kind-Gruppe und die Senioren.

Viel Rummel auf dem Festplatz

Vom Herbstfest sollen sich vor allem die Jüngsten und ihre Familien angesprochen fühlen. Reger Rummel herrscht auf dem Festplatz der etwas anderen Art. „Hier muss man fast nirgends etwas bezahlen. Das finde ich schon toll“, kommentiert die elfjährige Paula Hübner. Gemeinsam mit Freundinnen bemalt das Mädchen Zierkürbisse. „Die Kürbisse wurden von einheimischen Familien zusammen getragen. Wer etwas hat, der gibt“, sagt Standbetreuerin Sylvia Blank.

Das Vereinsmitglied weist auf weitere Besonderheiten hin. Im Vereinshaus dreht sich eine Modelleisenbahn. Da schlagen vor allem die Herzen der Jungen höher. Andre Bethig muss mit einem kleinen Stück Faden eine Kupplung reparieren. Interessiert beobachten die Steppkes das Geschehen. Auch wenn die extra aus Görlitz georderte Anlage klein ist, weckt sie das Interesse der Kinder. Andre Bethig erklärt geduldig, wie die Eisenbahn funktioniert und lässt sie Runde um Runde laufen.

Carola Leubner hat sich für das Fest ebenfalls ihre Gedanken gemacht. Mit einfachen Mitteln lockt sie die Kinder zu Freizeitbeschäftigungen der anderen Art. An einem Zaun ist ein Rohr aus Plaste befestigt. Dadurch lässt sie frisch geerntete Walnüsse kullern. Am Ende des Rohres stehen die Kinder und versuchen, mit einem Hammer die herausschnellende Nuss zu knacken.

Nebenan dürfen Nägel in alte Bretter geklopft werden. Das Konzept geht auf, die Teilnehmer haben ihren Spaß.

Pony Niro dreht seine Runden. Davon sind vor allem die Mädchen begeistert. Melanie Lachnitt und Anne Christin Bresler freuen sich, reiten zu dürfen. Kinderschminken und eine Zauberschau mit Burelli sind ebenso angesagt.

„Ich finde es sehr schön, was hier für die Kinder geboten wird“, sagt Günter Najort. Gemeinsam mit drei Enkeln ist er mit Frau und Tochter extra aus Königshain angereist. „Nur selten findet man im Görlitzer Umland solche Veranstaltungsformen für die Jüngsten. Da kommen sie an die frische Luft und vielleicht auch mal weg vom heimischen Fernseher“, sagt er. Ohne großen Geldbeutel, dafür mit jeder Menge Engagement, sei eine Menge auf die Beine gestellt worden.