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Viele fleißige Hände auf dem Hutberg

Der CDU-Stadtverband hatte zum Arbeitseinsatz gerufen und rund 30 Helfer kamen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Von Kerstin Unterstein

Der Kamenzer Hausberg liegt vielen Menschen besonders am Herzen. Gerade jetzt, da Ostern vor der Tür steht und eine ganze Schar an Ausflüglern unterwegs sein wird, soll sich der touristische Anziehungspunkt von seiner allerbesten Seite zeigen. Um Sauberkeit und Ordnung auf allen Wegen nach den Wintermonaten wieder herzustellen, ist nach wie vor Handarbeit angesagt. Eine Vielzahl der 28 Mitglieder des Fördervereins Kamenzer Hutberg ging an den beiden vergangenen Wochenenden als gutes Beispiel voran. Auch an diesem Sonnabend war die alte und neue Vorsitzende Heidrun Pallmann gemeinsam mit Frank Handrick auf dem Berg unterwegs, um eine ganz besondere Aufgabe zu erledigen: „Wir haben den barrierefreien Weg zum Hutberg hinauf neu ausgeschildert. Dafür wurden 30 Metallpfähle mit einem Betonfundament aufgestellt. Heute mussten das Aufkleben der Schilder und noch einige Restarbeiten erledigt werden“, so erzählte Pallmann am Wochenende. Dabei staunte die Hutberg- und Naturexpertin nicht schlecht, dass bereits die ersten Rhododendren und Azaleen blühen: „Die Natur ist in diesem Jahr vier bis fünf Wochen früher dran.“ So sollte es mit dem blühenden Berg zu den Saisonhöhepunkten ziemlich knapp werden, denn auch auf diese wollte Heidrun Pallmann unbedingt hinweisen: „Kamenz und der Hutberg sind am 1. Juni beim Tag der Parks und Gärten wieder mit dabei. Zum Kindertag soll es besondere Aktionen für die Jüngsten geben. Eine Woche darauf ist dann Pfingsten, wenn traditionell die meisten Besucher auf dem Hutberg unterwegs sind.“

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Doch zunächst steht das Osterfest vor der Tür, für das der Kamenzer Hausberg ansprechend herausgeputzt werden sollte. Dafür sorgten am Sonnabendvormittag auch etwa 30 Fleißige, die dem Aufruf des CDU-Stadtverbandes zum Frühjahrsputz gefolgt waren. Besonders freute sich die Initiatorin Justina Suchy, dass auch einige Kamenzer Bürger mithalfen. Damit die gut zwei Stunden optimal genutzt werden konnten, hatte sich die Vorsitzende des Stadtverbandes mit der KDK-Bereichsleiterin Stadtgärtnerei Manuela Rutkowsky im Vorfeld abgestimmt, was genau zu erledigen sei, auch die Gerätschaften wurden zur Verfügung gestellt. So hatte Justina Suchy zum Treff um 9.30 Uhr einen großen Lageplan in der Hand. Gemeinsam mit dem Landschaftspflegeexperten Sandro Gebler wurden Arbeitsgruppen eingeteilt, die sich an die Säuberung mehrerer Wege und das Aufbringen von Holzhäcksel in verschiedenen Quartieren machten. Zwischendurch konnte ein interessanter kleiner Plausch geführt werden, denn zwei Pilger überquerten den Hutberg auf dem Weg Richtung Königsbrück, der nächsten Station ihrer großen Tour von Görlitz zurück in ihre Heimat nach Eisenach.

Gegen Mittag war Justina Suchy zufrieden mit dem Ergebnis der Aktion: „Solch einen Arbeitseinsatz im Frühjahr hier auf dem Hutberg möchten wir gern wieder zur Tradition werden lassen. Wenn man so einen sichtbaren Beitrag zur Steigerung der Attraktivität unserer Stadt leisten kann, macht das gemeinsam großen Spaß, zumal wir mit optimalem Wetter belohnt wurden.“ Auch ein kleines Denkmal für die Zukunft wurde gesetzt, denn zum Abschluss des Arbeitseinsatzes pflanzten die Teilnehmer gemeinsam drei Rhododendren mit dem Namen „Marianne von Weizsäcker“.