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Sachsen

Viele Lehrer arbeiten auch während der Rente

Sachsen setzt auf ältere Lehrer, um den Unterricht abzusichern. Vor allem an den Grundschulen werden sie gebraucht.

Das sächsische Kultusministerium rechnet damit, dass bis 2025 etwa 10.000 Lehrer aus dem Schuldienst ausscheiden.
Das sächsische Kultusministerium rechnet damit, dass bis 2025 etwa 10.000 Lehrer aus dem Schuldienst ausscheiden. © Symbolbild/Marijan Murat/dpa

Dresden. Unterrichtsausfall, Vertretung im Krankheitsfall, ein Fachlehrer fehlt: In Sachsens Schulen arbeiten viele Lehrer, die eigentlich schon in Rente sein sollten. Nach Zahlen des Kultusministeriums waren im Schuljahr 2018/19 insgesamt 331 Lehrkräfte tätig, die das Rentenalter bereits erreicht hatten. 38 von ihnen sind sogar über 70 Jahre alt, die ältesten sind 79. 203 Lehrer im Rentenalter waren noch in den Schulen angestellt, 17 als Schulleiter. 123 Rentner arbeiteten im Programm Unterrichtsversorgung. Mit Rentnern und Referendaren versucht das Kultusministerium, Lücken im Stundenplan zu stopfen. Die Lehrer springen dann kurzfristig an verschiedenen Schulen ein.

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