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Viele Mieter fühlen sich durch Netzbetreiber unter Druck gesetzt

Nach unserem Bericht, dass mehrere Wohnungsunternehmen in Königshufen Verträge mit dem Netzbetreiber Kabel Deutschland haben, gab es im Internet eine rege Diskussion. Wer als Mieter einen anderen Anbieter...

Nach unserem Bericht, dass mehrere Wohnungsunternehmen in Königshufen Verträge mit dem Netzbetreiber Kabel Deutschland haben, gab es im Internet eine rege Diskussion. Wer als Mieter einen anderen Anbieter nutzen will, hat es nämlich schwer, auch weil selbst montierte, von außen sichtbare Satellitenschüsseln verboten sind. Knebelverträge oder netter Service für Mieter, haben wir auf Facebook gefragt:

Michal Andreas Moses: Die einzige Alternative ist, dass man aus den Wohnungen auszieht. Da können die Verantwortlichen und der Vorstand von der WGG einziehen.

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Frank Berger: Knebelverträge nenne ich das. Nur gut, dass man nicht in allen WBG-Wohngebieten zu diesem teuren und wenig TV-Sender enthaltenden „Service“ gezwungen wird.

Philipp Riedl: 100 deutschsprachige Kanäle und noch mal knapp 50 anderssprachige Kanäle plus 100 Radiosender sollten wohl ausreichen. Es ist leicht, immer erst mal zu meckern und irgendwas an den Haaren herbeizuziehen. KD ist nicht die schlechteste Wahl. Regt euch lieber über 18 Euro GEZ im Monat auf. Da finden Abzocke und Knebelverträge statt.

Sylvia Ullrich: Alles nur Geldschneiderei. Die Vermieter werden schon ordentlich Provision dafür kassieren. Armselig.

Nici Ingupin: Jeder Mieter sollte selbst entscheiden dürfen wie er sein Fernsehen oder Telefon bezieht.

Lavi Hauptmann: Ich musste jetzt auch meine Schüssel abmachen. Einen Vertrag dort abzuschließen, ist schlimm. Ich muss fast 20 Euro fürs Fernsehen bezahlen.

Marcin Gach: Da lob ich mir die Südstadt und meine Hausverwaltung. Ein Anruf und die Sat-Anlage hängt.

Pi Gee: Naja, alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich wohne jetzt seit Oktober 2013 in Zwickau und habe dort schönes, schnelles Internet. Man hat auch alle Sender, die man so braucht, und könnte sogar Radio drüber hören. Leider kann man sich den Anbieter nicht aussuchen und der Preis steht fest. Aber der bewegt sich im machbaren Rahmen.

Markus Müller: Vergangene Woche waren die feinen Herrn von dem Verein sogar bei den Mietern persönlich, welche eine Sat-Schüssel montiert haben. Sie teilten mit, dass dies verboten sei. So kann man auch Druck ausüben, um an die Verträge zu kommen.

Man Fred: Das geht wohl schlecht. Ich verweise auf das besondere Informationsinteresse von dauerhaft in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Ausländern. Diese haben ein anerkennenswertes Interesse, die Programme ihres Heimatlandes zu empfangen, um sich über das dortige Geschehen unterrichten und die kulturelle und sprachliche Verbindung aufrechterhalten zu können.

Enno Wendler: „Anderes“ Internet gibt es doch in Nord eh nicht. Die Wahl ist also nur: Internet mit Kabel D oder kein Internet.

Philip Tumasz: Kann man dagegen nicht beim Kartellamt klagen?

Danni Maiwald: Vor einem halben Jahr war es nicht möglich, Kabel Deutschland zu erhalten, und daher sind viele zu anderen Anbietern gegangen. Und nun soll man umstellen und beides nehmen?

Olav Giewald: Seit wann ist man denn wegen eines Kabelanschlusses von KDG auch gleichzeitig an die Firma als Internetanbieter gebunden? Das wäre mir aber neu.

Biggi Eagle: Fällt Kabel Deutschland aus, gibt es auch kein Telefon. Was machen die älteren Menschen? Das Handy nehmen?

Olaf Schäfer: Das sind Knebelverträge, an denen der Vermieter auch mitverdient.