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Viele Ruinen sind verschwunden

über den Bau der Lange-Manufaktur

Maik Brückner

In Rekordtempo zieht der Luxushersteller Lange seinen Manufakturbau an der Altenberger Straße hoch. Der Rohbau ist so gut wie fertig. In gut einem Jahr will Lange das Gebäude beziehen. Nicht alle freuen sich über diesen Neubau. In letzter Zeit war in Glashütte oft das Klagen zu hören, dass sich das Gebiet an der Altenberger und der Dresdner Straße immer mehr zu einem Industriegebiet verwandelt. Und in der Tat. In den letzten Jahren haben hier einige Firmen gebaut oder saniert, erinnert sei nur an den Bahnhof, den Nomos zur Betriebsstätte machte oder die alte Bahnmeisterei, in der sich Tutima niederließ.

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Die Gebäude, die entstanden sind oder saniert wurden, können sich sehen lassen. Jeder, der sie kritisiert, sollte mal darüber nachdenken, wie manch ein Haus ohne das Engagement der Uhrenfirma aussehen würde. Im Müglitztal gibt es mehrere Beispiele dafür. Im Übrigen sorgen die Uhrenfirmen nicht nur dafür, dass Ruinen verschwinden, sie bescheren auch hohe Gewerbesteuern. Und mit dem Geld kann die Stadt vergleichsweise viele Wünsche erfüllen.