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Viele Sachsen fürchten zweite Corona-Welle

Eine Exklusiv-Umfrage zeigt, dass sich viele Sachsen um die Rückkehr der Pandemie sorgen. Sie sind aber optimistischer als andernorts.

Von Tobias Winzer
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Werden die Corona-Ambulanzen, wie hier in Dresden, bald wieder vermehrt gebraucht?
Werden die Corona-Ambulanzen, wie hier in Dresden, bald wieder vermehrt gebraucht? © Ronald Bonß (Archiv)

Die Zahl der Neuinfektionen ist schon seit Wochen auf niedrigem Niveau, die Zahl der Genesenen steigt - die Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen scheint gestoppt. Doch viele Experten warnen vor einer zweiten Infektionswelle, wenn beispielsweise mit den nun geltenden Hygienebedingungen zu lax umgegangen wird oder wenn sich ab Herbst wieder mehr Menschen in geschlossenen Räumen aufhalten und das Infektionsrisiko steigt. 

Auch die Mehrheit der Sachsen hat diese Gefahr im Hinterkopf. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von sächsische.de und den Meinungsforschern von Civey hervor. Auf die Frage, ob in den kommenden Wochen und Monaten eine zweite Corona-Infektionswelle befürchtet wird, antworten rund 56 Prozent mit Ja. Rund 30 Prozent sorgen sich hingegen nicht um eine zweite Infektionswelle. Rund 14 Prozent sind bei der Frage unentschieden. 

Im Vergleich zur bundesweiten Auswertung der Umfrage zeigt sich jedoch, dass die Sachsen sich, relativ gesehen, wenige Sorgen machen. 

Denn wie aus der Deutschland-Auswertung der Umfrage hervorgeht, fürchten fast 63 Prozent eine zweite Infektionswelle. 26 Prozent der Deutschen machen sich keine Sorgen. Und elf Prozent sind bei der Frage unentschieden.

Wie Umfragen mit Civey funktionieren, wird in diesem Artikel (mit Video) erklärt.

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