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Freital

Viele Vorschriften bei Kita-Wiedereröffnung

Ab Montag sind Krippen, Kindergärten und Schulhorte wieder geöffnet. Doch es gibt viele Einschränkungen.

Endlich wieder etwas los im Haus - allerdings gibt es in Freitals Kitas vorerst viele Einschränkungen.
Endlich wieder etwas los im Haus - allerdings gibt es in Freitals Kitas vorerst viele Einschränkungen. © Andreas Weihs

Darauf haben viele Kinder und deren Eltern gewartet: Ab Montag sind die Krippen, Kindergärten und Schulhorte wieder geöffnet. Seit Mitte März gab es dort lediglich eine Notbetreuung. Mit der Wiederöffnung kehrt jedoch noch nicht der gewohnte Alltag zurück. „Nicht alles ist wie immer. Vieles ist anders. Wir öffnen entsprechend den Vorschriften der Landesregierung mit einem eingeschränkten Regelbetrieb“, erklärt der Amtsleiter für Schulen, Soziales und Jugend, Steffen Caspar.

Die Einschränkungen beziehen sich unter anderem auf die Öffnungszeiten. So sind die städtischen Kitas nur zwischen 7 und 16 Uhr besetzt. Die Öffnungszeiten können in Einzelfällen - je nach personeller und räumlicher Situation von Kita zu Kita - leicht variieren. Ein Frühhort wird bis auf Weiteres prinzipiell nicht angeboten. Eingeschränkte Hortzeiten am Nachmittag gibt es in den einzelnen Horten derzeit jedoch nicht.

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Außerdem gibt es zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen. Oberste Maßgabe ist es, dass unnötige Kontakte zwischen einzelnen Personen vermieden werden. Die Erzieherinnen werden festen Gruppen zugeordnet. Diese sind nach Räumen und Aktivitäten getrennt. Die Kinder werden in einer Bring- und Hol-Zone in Empfang genommen. Zur Übergabe des Kindes sollte Abstand gehalten und eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Grundsätzlich darf das Kind nur durch einen Elternteil abgegeben werden. 

Tägliche Gesundheitsbestätigung

Außerdem ist mehr bürokratischer Aufwand notwendig. So muss jeder für sein Kind täglich eine aktuelle schriftliche Gesundheitsbestätigung vorlegen. Dieses Formular wird von der Einrichtung ausgehändigt und kann auch auf der Internetseite der Stadt heruntergeladen werden. Die Eltern bestätigen mit ihrer Unterschrift jeden Tag aufs Neue, dass ihr Kind keine Erkältungssymptome wie Husten oder Fieber hat. Caspar: "Ohne Bestätigung kann keine Betreuung erfolgen."

Mit der Wiedereröffnung der Kitas werde mit dem Monat Juni 2020 der Einzug der Elternbeiträge wieder im gewohnten Umfang erfolgen, heißt es weiter aus dem Rathaus . Für die Monate März bis Mai 2020 gibt es individuelle Korrekturberechnungen - je nachdem, ob und wie lange die Kinder tatsächlich in den Kitas und der Notbetreuung waren. Caspar: "Dies bedeutet einen enormen Verwaltungsaufwand bezüglich der Berechnung und Dokumentation. Eltern bekommen dazu von der Stadtverwaltung unaufgefordert eine schriftliche Nachricht."

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