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Vieles wird besser, alles wird gut

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Stadt Dresden ist dicht und die Großveranstaltungen der kommenden Monate stehen auf der Kippe. Wer gut beraten war, kümmerte sich selbst – und das schnellstens! So auch Lars Juschten vom LJay-Partyprojekt, Macher des Lausitzpokals im Showtanz.

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Von Ina Förster

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Stadt Dresden ist dicht und die Großveranstaltungen der kommenden Monate stehen auf der Kippe. Wer gut beraten war, kümmerte sich selbst – und das schnellstens! So auch Lars Juschten vom LJay-Partyprojekt, Macher des Lausitzpokals im Showtanz. Seit sechs Jahren schwärmen Dutzende von angesagten Tanzgruppen aus nah und fern zum Ereignis der Region. Der Pokal ist längst kein Geheimtipp mehr. Bereits 2002 platzte der Saal von Stadt Dresden fast aus den Nähten, waren Eintrittskarten Mangelware.

Nun brauchen sich Lars Juschten und sein Team keinen Kopf mehr wegen engen Gängen und Garderoben zu machen. Mit dem Aus des Traditions-Gasthauses lösten sich letztlich diese Problemchen. Natürlich erst, nachdem Juschten reichlich Nerven gelassen hat. „Wir sind durch die Verzögerung vier Wochen mit dem Vorverkauf im Verzug, weil sich erst jetzt entschieden hat, wohin wir ausweichen“, erzählt er. Doch keine Panik: Die neue Variante ist attraktiv und vor allem in den Mauern der Kreisstadt! In einer der Hallen von Regiobus Kamenz hat der Lausitzpokal seine neue Heimstatt gefunden. Juschten hat selbige für den 27. September angemietet. Dort, wo sonst im Frühjahr die Gewerbemesse über die Bühne ging, wird in drei Wochen gesteppt, gehip-hopt, gehoust, gefunkt und rock’n’rollt. „Alles ist viel großzügiger. Allein 600 Sitzplätze halten wir bereit; dazu gibt es noch reichlich Stehplätze“, so Lars Juschten. Auf einer zehn mal zehn Meter großen Showbühne dürfen sich die 32 gemeldeten Tanzgruppen schaffen. Auch die Lichttechnik ist komplett neu; die Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten scheint gekommen. Freuen darf sich das Publikum jedenfalls auf viele Höhepunkte.

Über 400 Tänzerinnen und Tänzer zeigen in zwei Kategorien ihr Können. 24 Gruppen kämpfen um die Qualifikation ins Showtanzfinale, acht um das Finale der „Teens“. Letztere dürfen nicht älter als 13,5 Jahre sein! Die sechsköpfige Jury aus Tanzlehrern und Choreografen achtet auch darauf streng. Denn nur 13 Erwachsenen- und fünf Teeniegruppen können das Finale am 25. Oktober erreichen. Da trennt sich also Ende September bereits die Spreu vom Weizen. Obwohl: Dabei sein ist eigentlich alles. Und damit das Spektakel den nötigen Hauch von Glamour bekommt, bemühte sich das LJay-Partyprojekt um hochkarätige Leckerbissen in Sachen Tanz. Angesagt haben sich deshalb zum Beispiel „Cross Level“, die derzeit deutschlandweit Viertplatzierten unter den Hip-Hop-Könnern. Oder die Jungs von Free-Breaks aus Cottbus, die den Zuschauern im letzten Jahr schon mächtig einheizten. Regional darf man sich auf Moosis aus Weißig, den Publikumsliebling von 2002, und auf die Neueinsteiger „Funky Girls“ aus Milstrich freuen. Die Tickets übrigens sollen nicht teurer als im Vorjahr werden.

Karten gibt es ab 6 Euro im Vorverkauf in der Kamenz- sowie Königsbrück-Information, bei Schreibwaren Lindenkreuz in Pulsnitz, in den Sonnenstudios Sun & Fun Kamenz und Radeberg, im Go-Inn-Fitnessstudio Bautzen, im InJoy-Sportstudio Bischofswerda sowie im Sportpark Poser in Hoyerswerda.