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Vielleicht folgen noch Inseln für Menschen

über die Pläne für den ungenutzten Ponton

Ingo Kramer

Dem Vernehmen nach soll es mehrere Interessenten für den Ponton im Berzdorfer See gegeben haben. Auch für Taucher oder Badegäste wäre eine Insel sicher eine Attraktion. Nun aber haben die Vögel gewonnen. Und der Ponton rückt weit weg von seiner jetzigen Position bei Deutsch Ossig – einmal schräg über den See. Wie weit entfernt vom Ufer er künftig zu finden sein wird, steht noch nicht ganz fest. Doch auch das ist wichtig. Einerseits muss er weit genug vom Ufer entfernt sein, damit möglichst wenige Feinde vom Ufer zur Vogelschutzinsel schwimmen können. Andererseits kann er nicht zu weit weg vom Ufer, denn er muss am Seeboden verankert werden. Und in der Mitte ist der See sehr tief, sodass eine Verankerung sehr aufwendig und teuer wäre.

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Viele Fragen sind also im Moment noch ungeklärt. Und trotzdem ist es gut, dass die grobe Marschrichtung nun feststeht. In seinem jetzigen Zustand ist der Ponton schließlich seit dem Abschluss der Flutung unnütz. Auch eine Augenweide ist er aktuell nicht. Und für die Bewerber, die beim Ringen um eine Insel leer ausgegangen sind, werden sich hoffentlich andere Lösungen finden. Das Naturschutzgebiet rund um die Rutschung P im Westen des Sees ist für die Vögel da, die Strände im Osten und Süden auch für Badegäste und Wassersportler. Vielleicht gelingt es früher oder später, an diesen Stellen auch ein paar Inseln für die Menschen zu schaffen. Das wäre sicher ein schöner Luxus.