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Freital

Vier Fakten zum Bau der Pesterwitzer Straße

Die Verbindung wird für ein Jahr voll gesperrt. Was Anwohner und Passanten in Freital jetzt wissen müssen.

Die Pesterwitzer Straße in Freital wird ab nächste Woche saniert. Während der Bauarbeiten ist sie gesperrt.
Die Pesterwitzer Straße in Freital wird ab nächste Woche saniert. Während der Bauarbeiten ist sie gesperrt. © Andreas Weihs

Kommende Woche beginnt in Freital das nächste große Bauvorhaben. Die Pesterwitzer Straße wird zwischen der Kesselsdorfer Straße und der Zöllmener Straße komplett erneuert. Den Zuschlag hat die Freitaler Baufirma Arndt Brühl erhalten. Die Baukosten liegen bei rund 870 000 Euro. Bei der Finanzierung kann die Stadt zu 80 Prozent Fördermittel des Freistaats einsetzen. Das restliche Geld kommt aus dem städtischen Haushalt. Beendet sein soll das Projekt Ende September 2020.

Welche Arbeiten sind geplant?

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Ausgebaut werden soll die Pesterwitzer Straße auf einer Länge von knapp 600 Metern mit einem Querschnitt von fünf Metern, sodass Pkws und Busse oder Lkws gut aneinander vorbei kommen. Wo es möglich ist, wird die Straßenbreite in Zukunft sogar sechs Meter betragen. Auf der nördlichen Straßenseite in Richtung Wohnhäuser Rudolf-Breitscheid-Straße/Am Weinberg bleibt die Fußwegbreite von rund zwei Metern erhalten. Auf der südlichen Seite wird ein neuer Bürgersteig mit ein bis zwei Metern Breite angelegt – so, wie es der Platz zulässt. Zudem sind abschnittsweise Parkflächen vorgesehen. Die Bushaltestellen werden komplett neu gebaut und mit einem Bord für barrierearmes Ein- und Aussteigen ausgestattet. Zur sicheren Überquerung und Entschleunigung des Verkehrs wird in Höhe des Alfred-Damm-Heims eine Querung geschaffen, genauso wie am Ende des Verbindungsweges von der Zöllmener Straße zur Pesterwitzer Straße. Völlig erneuert wird die Straßenbeleuchtung. Zudem werden Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt, um unproblematisch zu einem späteren Zeitpunkt Leitungen für schnelles Internet einzuziehen.

Wird es mehrere Bauabschnitte geben?

Ja, es gibt insgesamt vier Bauabschnitte. Der erste Teilabschnitt startet kommende Woche zwischen dem Schafberg bis hinter die Einfahrt Sportplatz und geht bis Jahresende unter Vollsperrung. In dieser Woche wird die Baustelle eingerichtet und die Straße voraussichtlich ab dem 13. September voll gesperrt. Zunächst werden die Gas-, Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen sowie Telefonkabel neu verlegt. Gewährleistet bleiben die Zufahrten zum Alfred-Damm-Heim sowie dem Sportplatz für Ver- und Entsorgungsfahrzeuge und für den Rettungsdienst. Die Anwohner werden vom Bauunternehmen in diesen Tagen per Rundschrieben über alle Einschränkungen informiert. Es wird insgesamt weitere drei Abschnitte geben: der nächste bis Mitte Einfahrt Pflegeheim, dann bis an die Straße Zum Rathaus und zuletzt der Abschnitt bis zur Zöllmener Straße.

© SZ-Grafik

Welche Umleitungen werden für den Verkehr eingerichtet?

Die Umleitung in Richtung Pesterwitz wird über die Kesselsdorfer Straße, Wilsdruffer Straße und Burgwartstraße ausgewiesen. Das Wohngebiet Am Weinberg sowie die Rudolf-Breitscheid-Straße ist für die Dauer des ersten Bauabschnittes nur aus Richtung Zöllmener Straße erreichbar. Auch dafür ist eine entsprechende Umleitung ausgewiesen. Fußgänger können die Baustelle mit Einschränkungen passieren. Das Alfred-Damm-Heim sowie der Fußballplatz der SG Wurgwitz sind für Fußballspieler und Gäste nur zu Fuß erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es unter anderem auf dem öffentlichen Parkplatz am Pflegeheim.

Welchen Einschränkungen gibt es beim Busverkehr?

Der Stadtverkehr der Linie F wird über die Wurgwitzer Straße und Zöllmener Straße direkt nach Kesseldorf umgeleitet. Dabei können die Haltestellen Zöllmener Straße und Schafberg nicht bedient werden. Die Ersatzhaltestellen befinden sich auf der Zöllmener Straße in Höhe Kreuzung Pesterwitzer Straße vor dem Kindergarten. Die Linie 337 wird über die Wilsdruffer Straße, Kesselsdorfer Straße und Oberstraße in Richtung Oberhermsdorf umgeleitet. Dabei können die Haltestellen Zöllmener Straße, Schafberg und Gustav-Klimpel-Straße nicht angefahren werden. Die Linie 337 hält als Ersatz an der Edelsteinschleiferei. Informationen zu Fahrzeiten gibt es direkt an den Haltestellen oder auf der Internetseite des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz-Osterzgebirg.

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