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Villa Marie ist gerettet

Für das Traditionshaus am Dresdner Schillerplatz geht es nach der Insolvenz weiter. Auch in einem anderen Objekt atmet man auf. 

Von Julia Vollmer
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Das Archivbild zeigt die Villa Marie in Dresden.
Das Archivbild zeigt die Villa Marie in Dresden. © Sven Ellger

Ein Raunen ging im Mai 2018 durch die Dresdner Gastronomieszene: Die Villa Marie hat Insolvenz angemeldet. Doch nun weniger als ein Jahr später, hat sich offenbar alles zum Guten gewendet. 

Der Fortbestand der Villa Marie und des La Villetta in Striesen ist gesichert. Das konnte Geschäftsführer Sebastian Roelke vermelden. Roelkes Gesellschaft Marieletta GmbH konnte für beide Objekte langfristige Mietverträge abschließen und das Mobiliar kaufen. Unterstützt wurde er von seinem Insolvenzverwalter Thomas Beck.

Auch hier geht es weiter: Das La Villetta in Striesen. 
Auch hier geht es weiter: Das La Villetta in Striesen.  © Sven Ellger

„Unsere Mitarbeiter, Lieferanten und Gäste sind uns treu geblieben“, so Roelke. Er und sein Team wollen den Charakter der beiden Lokale und dem italienischen Flair mit Speisen und Getränken treu bleiben. Im Juni diesen Jahres möchte Sebastian Roelke das 25. Jubiläum seiner Villa Marie am Schillerplatz feiern.

Im September 2018 hatte die Gläubigerversammlung stattgefunden. „Die Gläubigerversammlung hat einer Übertragung des Geschäftsbetriebes auf eine von Sebastian Roelke geführten Gesellschaft zugestimmt“, so Insolvenzverwalter Thomas Beck damals. Alle Beteiligten hätten hinter den Kulissen gut und konstruktiv mitgewirkt. Beck hatte von Beginn an eingeschätzt, dass die Verbindlichkeiten überschaubar waren. Im Kern sei die Villa Marie Gastronomiebetriebs GmbH gesund, sagte der Verwalter. Auch an Besuchern habe es in beiden Läden nicht gemangelt.