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Volkersdorfer Kita wird Ende August saniert

Die Arbeiten sind umfangreicher als zunächst geplant. Auf den Betrieb der städtischen Einrichtung soll das aber kaum Auswirkungen haben.

Die Farbe der Fassade der Kindertagesstätte „Villa Regenbogen“ wird wohl künftig etwas dunkler werden. Mit der Denkmalbehörde findet laut Radeburger Stadtverwaltung noch eine Feinabstimmung statt.
Die Farbe der Fassade der Kindertagesstätte „Villa Regenbogen“ wird wohl künftig etwas dunkler werden. Mit der Denkmalbehörde findet laut Radeburger Stadtverwaltung noch eine Feinabstimmung statt. © Norbert Millauer

Radeburg. Im vergangenen Jahr feierte die Kindertagesstätte im südlichsten der Radeburger Ortsteile ihr 20-jähriges Bestehen. Verbunden damit war auch eine Namenssuche. Seitdem heißt die städtische Kindereinrichtung in der einstigen Volkersdorfer Schule „Villa Regenbogen“.

Betreut werden können hier - mit Blick auf den Mühlteich Wiesen, Wälder und Felder - 42 Kinder in Krippe und Kindergarten. Aktuell sind es noch 38, aber mit dem Start der Schule am Monatsende sinkt die Zahl der Mädchen und Jungen vorübergehend erst einmal.

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Bereits eine Woche früher, am 24. August, sollen an dem denkmalgeschützten Haus Sanierungsarbeiten starten. Die Stadt Radeburg hat dafür Fördermittel beantragt und einen Festbetrag in Höhe von 34.100 Euro bewilligt bekommen. Eine Bedingung dafür ist, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr ausgeführt und abgeschlossen werden.

Ursprünglich war vorgesehen, nur die Fassade zu sanieren. Dabei sollten der Putz ausgebessert und ein neuer Farbanstrich aufgebracht werden. Doch bald wurde klar - dass Projekt wird deutlich umfangreicher.

 Denn während der Begutachtung durch das von der Stadt beauftragte Architekturbüro traten nach Auskunft der Verwaltung gravierende Bauwerksmängel zutage. Aus Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsgründen sei daraufhin empfohlen worden, diese Mängel im Zuge der geplanten Sanierungsarbeiten mit zu beheben.

 Der Radeburger Stadtrat war in seiner Sitzung Ende Juni dieser Empfehlung gefolgt und hatte mit einem Beschluss sowohl dem erweiterten Umfang der Sanierung als auch der von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Finanzierung zugestimmt.

Zusätzlich zur Fassadensanierung wird damit nun die Geschossdecke des Anbaus gedämmt - dort befindet sich der Sanitärtrakt - sowie dessen Dach neu eingedeckt. Die bereits vorhandene Blitzschutzanlage soll ertüchtigt und gleichzeitig erweitert werden. Bautenschutzmaßnahmen sind an der Kellertreppe und der Kelleraußenwand geplant, auch am Natursteinsockel soll gearbeitet werden. 

An den Eingängen für Mieter und die Krippe erfolgt zudem der denkmalgerechte Neubau von zwei Vordächern. Diese entstehen als Holzkonstruktion mit Ziegeleindeckung. Die Dächer sollen den Sockel vor Spritzwasser schützen.

Die errechneten Gesamtkosten für alle Arbeiten, einschließlich des Honorars für die Planer, belaufen sich auf 110.400 Euro. Insgesamt stehen mit dem Stadtratsbeschluss vom Juni durch Umschichtungen im Haushalts-Budget Gebäude-Management 113.200 Euro zur Verfügung.

Inzwischen steht allerdings fest, dass dieser Betrag nicht reicht. Denn entsprechend der Ermächtigung durch den Stadtrat - dieser Beschluss erfolgte aufgrund der Sommerpause des Gremiums - hat Bürgermeisterin Michaela Ritter (parteilos) die ausgeschriebenen Leistungen vergeben.

 Demnach belaufen sich die Gesamtkosten nun auf 124.082 Euro. Die Mehrkosten sollen laut der Rathaus-Chefin ebenfalls aus dem genannten Budget des städtischen Haushalts abgedeckt werden. Das muss der Stadtrat allerdings noch beschließen.

Einschränkungen für den Betrieb der „Villa Regenbogen“ sollen die Arbeiten kaum mit sich bringen. Wie die Eltern bereits informiert wurden, kann lediglich der Haupteingang nicht genutzt werden.

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