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Volkshaus wird zur großen Opernbühne

„Die zauberhafte Weihnacht“, das Tourneeprogramm dreier international bekannter Solisten und Tänzerinnen des Nationaltheaters Prag, erlebte im Volkshaus die Premiere. Begleitet werden die Künstler vom...

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Von Wilrun Wagner

„Die zauberhafte Weihnacht“, das Tourneeprogramm dreier international bekannter Solisten und Tänzerinnen des Nationaltheaters Prag, erlebte im Volkshaus die Premiere. Begleitet werden die Künstler vom Metropolitan Chamber in der kleinen Besetzung des Orchesters unter der Leitung von Henrick Tscherning. „Eigentlich beginnen wir sonst mit dieser Tournee in Rostock“, sagt Moderator und Sänger Rolf Hartge.

Eine bunte Mischung aus Opernarien, Konzertausschnitten, festlichen Weihnachtsklängen und vielen bekannten Weihnachtsliedern erfreuten die Besucher. Verschiedentlich stimmten diese in die Lieder ein. Sie wurden hervorragend von den Solisten Leanan de Montiel (Sopran) und Vittorio Savary (Tenor) dargeboten. Nicht selten rerzeugten die Vorträge bei den Besuchern die sprichwörtliche Gänsehaut.

Während Vittorio Savary ein gebürtiger Bulgare ist, steckt in Leanan de Montiel spanisches und grusinisches Blut. Daher rühren sicher ihre großartige Stimme, ihr Charme und ihre tolle Ausstrahlungskraft, mit der sie das Publikum verzauberte. Eine Augenweide waren die „vier Engel aus Prag“, die Tänzerinnen des Nationaltheaters Prag. Daniela Pok stand für die einfallsreiche Choreografie. Ob sie als Engel, Hänsel und Gretel, Nussknacker oder Schwäne über die kleine Bühne schwebten, das Publikum lohnte alles mit viel Applaus. „Am Ende eines festlichen Weihnachtskonzertes erklang üblicherweise ,Stille Nacht, heilige Nacht‘“ , sagte der Moderator. Die Künstler setzten noch eins drauf und gaben das „Ave Maria“, das am Ende von Glockentönen umrahmt war, dazu.

Mit Ovationen verabschiedeten die Besucher die hervorragenden Künstler.

Für viele Gäste war die Veranstaltung schon ein Weihnachtsgeschenk. „Die Mischung aus Oper und Weihnachtsmusik stimmt wunderbar auf den Advent ein“, sagte Marion Knäbeln, die mit ihren Eltern kam.