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Voller Energie an die Hausaufgaben

Die Grundschule bekommt zum zweiten Mal Hausaufgabenhefte von Unternehmen. Mehr Übersichtlichkeit ist das Ziel.

Tim und Maja aus der 4b in ihrer Rolle als Schulmaskottchen Oskar und Traudel mit den neuen Hausaufgabenheften und Envia-Maskottchen Kilowattchen.
Tim und Maja aus der 4b in ihrer Rolle als Schulmaskottchen Oskar und Traudel mit den neuen Hausaufgabenheften und Envia-Maskottchen Kilowattchen. © Dietmar Thomas

Von Rasmus Wittrin

Ostrau. „Wisst ihr, was Envia macht?“, fragt Axel Lochmann die neuen Erstklässler der Grundschule Ostrau. Die Schüler sind ehrlich und verneinen. „Die sorgen dafür, dass hier oben Licht brennt und Strom aus der Steckdose kommt“, erklärt Lochmann, Mitarbeiter von Envia, und zeigt dabei auf eine Deckenlampe.

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Ob die Kleinen es nun verstanden haben oder nicht: Sicher ist, dass sie sich über den erwachsenen Besuch freuen. Hauptgrund dafür dürfte wohl Kilowattchen, das Maskottchen des Energieversorgers Envia, sein. Aber auch Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) sorgte mit einigen improvisierten Tanzeinlagen beim Schubidua-Tanz der Schülerinnen und Schüler für fröhliche Lacher.

Grund für den Besuch ist die symbolische Übergabe von Hausaufgabenheften an die Erstklässler. Schilling hatte sich darum zum zweiten Mal bei den Sponsoren EnviaM und Mitgas bemüht. Auch Angela Jurczyk, seit August vergangenen Jahres Schulleiterin, wollte die Hefte gerne — wie bereits letztes Jahr — wieder bekommen. Allerdings mit anderem Design: „Voriges Jahr war jeweils eine ganze Woche in einer Farbe, dieses Mal hat jeder Wochentag immer die gleiche Farbe“, so Jurczyk. So soll es für die Erstklässler einfacher sein, den Überblick zu behalten.

Anfang des Jahres konnten sich in Mittelsachsen 60 Grundschulen dafür bewerben, die Hausaufgabenhefte jeweils für ihre ersten Klassen zu bekommen. Das Angebot wurde von 49 Schulen genutzt. Damit erhalten 1 953 Schulkinder im Landkreis die Hefte. Insgesamt werden 5 000 Schulplaner verteilt.

2018 wurden die Planer erstmals verteilt, sagt Lochmann. „Wir suchen immer einen Weg, Kommunen zu unterstützen.“ Häufig würden soziale Vereine gefördert, seit letztem Jahr eben auch Schulen. Ob die Aktion nächstes Jahr weitergeführt wird, ist noch nicht entschieden. Schulleiterin Jurczyk würde es auf jeden Fall freuen.

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