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Vollsperrung in Niederfrauendorf

Der Minikreisverkehr auf der Straße zwischen Dippoldiswalde und Glashütte bekommt neue Farbe. Und das war auch so geplant.

Die Kreuzung mit Mini-Kreisverkehr in Niederfrauendorf.
Die Kreuzung mit Mini-Kreisverkehr in Niederfrauendorf. © Egbert Kamprath

Die Straße zwischen Glashütte und Dippoldiswalde wird ab Mittwoch, 20 Uhr, für mehrere Stunden in Niederfrauendorf voll gesperrt. Wie Frauendorfs Ortsvorsteher Martin Walther (Wählervereinigung Reinhardtsgrimma) informiert, werden bis Donnerstagmorgen, 5 Uhr, Markierungsarbeiten am neuen Minikreisverkehr vorgenommen. Alle, die nachts zur Arbeit fahren, sollten das wissen, so der Oberfrauendorfer. "Die Arbeiten erfolgen in den Abendstunden beziehungsweise in der Nacht, um die Einschränkung im öffentlichen Verkehr beziehungsweise im öffentlichen Personennahverkehr zu minimieren", erklärt Isabel Pfeiffer vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv).

Das Landratsamt Pirna erklärt auf SZ-Anfrage, warum diese Arbeiten notwendig werden. Im Zuge der Umgestaltung der Kreuzung zu einem Minikreisverkehr im Februar wurde "aus witterungsbedingten Gründen" nur eine vorläufige Markierung aufgetragen, sagt Martina Aurisch, Leiterin des Straßen- und Hochbauamtes. Diese sollte durch eine endgültige Markierung in der geforderten Qualität  ersetzt werden. Das sei nun geplant. "Veränderungen an der Markierung werden nicht vorgenommen", sagt die Amtsleiterin.

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Die Kreuzung, an der sich die Straßen Dippoldiswalde-Glashütte und Schmiedeberg-Reinhardtsgrimma kreuzen, wurde in den Winterferien zu einem Minikreisverkehr umgestaltet. Hier wurde auch ein Verkehrsversuch begonnen. Die ersten drei Monate liefen als Eingewöhnungszeit, nun beginnt der eigentliche, einjährige Verkehrsversuch. In dieser Zeit wird ein Fachplanungsbüro den Verkehrsablauf und die Verkehrsentwicklung beobachten. Dazu sollen laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) auch Kameras und Beobachter zum Einsatz kommen.

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