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Vom Bagger bis zum Kran

Kirschau. Eine überaus positive Bilanz kann das Baumaschinenzentrum Oberland ziehen, das kürzlich sein 15-jähriges Bestehen feierte.

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Von Katja Schäfer

Vom Boschhammer über Bagger aller Größen bis hin zum riesigen Hochbaukran reicht das Spektrum der Maschinen und Geräte, die sowohl Hausbesitzer als auch Baubetriebe und andere Unternehmen an der Kirschauer Friesestraße mieten oder kaufen können. Dort hat das BMZ Baumaschinenzentrum Oberland seinen Sitz. Vor 15 Jahren von Klaus-Dieter Manitz als privates Unternehmen mit einem Mitarbeiter gegründet, hat die Firma heute 35 Beschäftigte und erwirtschaftet im Jahr einen Umsatz von zirka sieben Millionen Euro. Der Erfolg beruht auf drei Standbeinen. „Erstens vertreiben wir Baumaschinen und -geräte. Zweitens realisieren wir dafür den Kundendienst, warten und reparieren sie. Drittens vermieten wir“, erklärt Andreas Pietsch. Er führt seit April 2004 die Geschäfte, ist aber schon seit 13 Jahren im Unternehmen tätig. Hauptgesellschafter Klaus-Dieter Manitz, der bald 70 wird, hat die Zukunft des von ihm gegründeten Baumaschinenzentrums in seine Hände gelegt. Hausbesitzer, die sich zum Beispiel eine Rüttelplatte ausleihen, gehören ebenso zu den Kunden des BMZ, wie Industrie und Gewerbe. Den größten Anteil macht die Baubranche aus. „In den 15 Jahren haben wir 500 Baumaschinen aller Größen verkauft, zum Beispiel auch über 100 Hochbaukrane. Darüber hinaus stehen 25 Krane in unserem Mietpark“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter und fügt noch an, dass seine Mitarbeiter sie deutschlandweit auf- und abbauen sowie warten. Um stets auf dem neuesten Stand zu sein, absolvieren die insgesamt 13 Monteure des BMZ jedes Jahr rund 14 Tage Schulungen.

Doch nicht nur Bauunternehmen aus der gesamten Oberlausitz gehören zur Kundschaft. In Hausmüll-Recycling-Betrieben setzt man ebenso auf Technik vom BMZ wie in Steinbrüchen. Dass Letztere wieder in Kirschau gekauft haben, als jetzt die vor zehn Jahren ebenfalls dort erworbenen Maschinen ausgedient hatten, wertet Andreas Pietsch als Anerkennung für die Arbeit seines Teams. „Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt“, benennt er das Credo des Unternehmens und betont, dass man stets darum bemüht ist, „qualitativ hochwertigen und zugleich preisgünstigen“ Kundendienst zu bieten. Gerade dieses Geschäftsfeld habe dem BMZ sehr geholfen, die Baukrise in den letzten Jahren zu überstehen – obwohl von den Firmen, die seit 1990 betreut wurden, über 60 inzwischen nicht mehr existieren. Durch die sehr guten Leistungen und das große Engagement aller Mitarbeiter sei die erfolgreiche Entwicklung des Baumaschinenzentrums möglich gewesen, würdigt Andreas Pietsch.