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Vom Bauernhof zum Luxusgut

In Cunnersdorf sollen in einem alten Dreiseithof Wohnungen entstehen – für solvente Käufer.

Von Alexander Müller

Die gesunde Drittelstunde

Impfen lassen? Neue Therapien? Was zahlen Kassen? Fragen rund um das Thema Gesundheit: hier gibt es Antworten. Redakteur Jens Fritzsche im Gespräch mit Experten.

Hier? Das ist die erste Frage, die einem durch den Kopf geht, wenn man vor dem alten Dreiseithof im Pirnaer Ortsteil Cunnersdorf steht. Der weitläufige Gebäudekomplex ist heruntergekommen, gleicht an einigen Stellen eher einer Ruine denn einem intakten Haus. Hier soll man wohnen können? Und dann noch die Lage: Die Welt scheint hier zu Ende zu sein. Danach ist eine Weiterfahrt wohl nur noch mit einem geländefähigen Auto möglich. Hier soll man wohnen wollen?

Ja, gerade hier soll was passieren, davon sind diejenigen überzeugt, die das Projekt angeschoben haben und nun betreuen. 16 Eigentumswohnungen sollen in dem alten Gutshof hinter dem Sonnenstein entstehen, berichtet Martina Guske vom gleichnamigen Pirnaer Immobilienbüro. Denn die Welt ist hier oben in Cunnersdorf nur scheinbar zu Ende. Schnell erreicht man alles, was man braucht. Das Sonnensteiner Klinikum und der Kaufland-Supermarkt liegen quasi um die Ecke, die Bundesstraße und damit eine gute Verkehrsanbindung ist ebenfalls in wenigen Augenblicken erreicht. Der Dreiseithof selbst liegt dabei mitten in einer grünen Idylle ohne viel Autoverkehr. Die Elbhänge und der Schlosspark sind gut zu Fuß zu erreichen. Das Ende der Welt ist das hier oben nicht.

Erste Arbeiten haben begonnen

Auch baulich soll es auf dem Hof bald wesentlich einladender aussehen. Die Planung für das Projekt sei abgeschlossen und die Baugenehmigung beantragt, erläutert Martina Guske. Erste Entsorgungsarbeiten haben bereits begonnen. Und wer sich nicht vorstellen kann, wie alles aussehen soll, wenn es fertig ist, dem hilft ein großes Hinweisschild mit einer Visualisierung und den wesentlichen Fakten. Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, zum Teil im Reihenhauscharakter, mit separaten Eingängen, ganz unterschiedlich gestalteten Grundrissen, Balkon, Terrasse und Loggia bis hin zum Kaminanschluss werden den künftigen Eigentümern angeboten. „Wir rechnen bei den Bewohnern mit einer idealen Zusammensetzung von Jung und Alt“, erzählt die Maklerin.

Den Projektverantwortlichen ist dabei der Hinweis wichtig, dass der als Denkmal ausgewiesene Gebäudekomplex trotz umfangreicher Umbauarbeiten denkmalgerecht saniert wird. Das beginne schon bei zahlreichen Sandsteindetails, die aufgearbeitet würden.

Die geplanten Wohnungen werden eine Größe von 63 bis 160 Quadratmetern haben, die Kaufpreise liegen zwischen 161 000 und 365 000 Euro und haben damit ein deutlich gehobenes bzw. Dresdner Niveau. Das ist den Beteiligten auch durchaus bewusst. Dass sie trotzdem optimistisch sind, alle Wohnungen in absehbarer Zeit zu verkaufen, zeugt vom eigenen Selbstbewusstsein. Mit einem ersten Bauabschnitt soll bereits in diesem Jahr begonnen werden. Durch die denkmalgerechte Sanierung sei auch eine KfW-Förderung möglich, sagt Martina Guske.

Ihr ist klar, dass es bei möglichen Interessenten Fragen gibt, die in einem Exposé nicht geklärt werden können. Wer mehr wissen will, für den gibt es deshalb am 5. Februar um 19 Uhr in der Napoleonstube auf der Töpfergasse 2, direkt am Pirnaer Marktplatz, eine Infoveranstaltung zum Projekt.

Weitere Nachfragen sind bei Guske Immobilien unter  03501 5091465 möglich. Zusätzliche Details gibt es außerdem auf der SZ-Immobilienseite im Internet.

www.sz-immo.de

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