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Von der Trauer zur Freude kommen

Vielleicht kennen Sie das? Von Zeit zu Zeit sind wir erschöpft, nahe am Verzweifeln und einfach traurig. Es ist manchmal zu viel, was einer aushalten muss. Gelegentlich kommt vieles zusammen. Zum Beispiel: Ärger mit den Nachbarn.

Von Stefan Schwarzenberg

Vielleicht kennen Sie das? Von Zeit zu Zeit sind wir erschöpft, nahe am Verzweifeln und einfach traurig. Es ist manchmal zu viel, was einer aushalten muss. Gelegentlich kommt vieles zusammen. Zum Beispiel: Ärger mit den Nachbarn. Sorge um die Gesundheit. Angst um den Arbeitsplatz. Und dann noch Trauer um einen lieben Menschen. Zwar verdrängen wir gern, was uns belastet und niederdrückt. Aber diese Art und Weise mit Problemen umzugehen, ist meist keine Hilfe auf Dauer.

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Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Die zu Ende gehende Woche hatte es in sich. Die Christen haben sich an das Leiden und Sterben ihres Herrn Jesus Christus erinnert. Morgen feiern wir Ostern. Da soll man von der Trauer zur Freude kommen. Wie das? Nun, die Bibel erzählt: Frauen waren am 3. Tag nach der Kreuzigung von Jesus Christus unterwegs zum Grab, um den Leichnam ihres Herrn einzubalsamieren. So sind auch wir diese Frauen nahe, wenn wir todtraurig auf den Friedhof gehen zu den Gräbern unserer Lieben. Wir wollen, ähnlich wie die Frauen damals, unsere Erinnerungen konservieren. – Und wir sind natürlich genauso wenig wie sie vorbereitet auf das, was dann geschieht: Sie finden das Grab leer und begegnen einem Engel, der zu ihnen spricht: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesu, den Gekreuzigten sucht! Er ist nicht hier. Er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat!“

Kühn, atemberaubend und eigentlich ja unvorstellbar ist sie schon, diese Osterbotschaft. Wie soll man so etwas glauben? Erinnern Sie sich noch? Als im Herbst 1989 in Berlin die Mauer fiel, waren fast alle fassungslos und konnten es anfangs nicht glauben. Doch dann, als sie selbst die offene Grenze überschritten, erfasste sie eine unbändige Freude: „Wahnsinn“, sagten wir damals. „Die Mauer ist wirklich offen!“ So oder so ähnlich berichtet uns die Bibel von dem seltsam wunderbaren Ereignis der Auferstehung von Jesus Christus. Da gab es vor etwa 2 000 Jahren eine kleine Gruppe Menschen in Jerusalem. Tieftraurig, verzweifelt und enttäuscht. Ihr Idol, ihr Messias, ihr Star war verloschen. Ermordet und begraben. Das hätte eigentlich das Ende der Jesus-Bewegung bedeuten müssen. Und es gibt für das, was danach eintritt, keine psychologisch nachvollziehbare Erklärung – außer: Es stimmt wirklich: Jesus Christus ist tatsächlich von den Toten auferstanden. Seine Anhänger und Freunde behaupten: Sie haben ihn gesehen, ihn berührt, mit ihm gesprochen und sogar mit ihm gegessen. War das nur eine Einbildung, ein Fieberwahn oder eine Traumerscheinung? Offensichtlich nicht. Zu viele Augenzeugen bezeugten, sie hätten ihn tatsächlich gesehen. Sie kamen von der Trauer zur Freude.

Funktioniert das auch heute noch? Ich schlage vor: Probieren Sie es aus! Ostern gibt uns Menschen Hoffnung und hilft, die Traurigkeit zu überwinden. Überall werden morgen früh und auch am Ostermontag die christlichen Kirchen dieses unglaublich schöne Fest feiern. Auch wenn Sie der christlichen Osterbotschaft bisher eher skeptisch und zweifelnd gegenüberstehen sollten – Sie sind in jedem Fall zu diesen Ostergottesdiensten auch als „Zaungast“ herzlich willkommen.