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Von Hohnstein im alten Auto nach Westafrika

Am Sonnabend starten 35 Teams zur 16. Rallye Dresden–Dakar– Banjul. Zuvor knallt es heftig.

Von Anja Weber

Ein Hauch große weite Welt weht ab Freitag über Hohnsteins kleinen Marktplatz. Dann geben sich hier die Starter der Rallye Dresden–Dakar–Banjul die Autoklinke in die Hand. Bereits am Freitag, 8. November, werden die 35 Teams gegen 15.30 Uhr auf dem Marktplatz eintreffen und dort begrüßt. Die Nacht verbringen sie dann traditionell in der Brandbaude auf Einladung von Baudenchef Michael Dora. Nach einer kurzen Nacht gibt am nächsten Morgen um neun auf dem Hohnsteiner Marktplatz der Schützenverein Lohsdorf den Startschuss für das außergewöhnliche Rallye-Hilfsprojekt. Teams aus ganz Deutschland, Liechtenstein und Österreich wollen die 7 200 Kilometer nach Gambia in Westafrika in ihren Autos zurücklegen. Der Verein Breitengrad begleitet die Teams durch sieben Länder wie Frankreich, Spanien, Marokko und Mauretanien und durch zwei Kontinente, Europa und Afrika. In Gambia werden die Autos versteigert. Der Erlös wird für den Bau von Schulen und Krankenhäusern gespendet. In den letzten Jahren haben sich auch immer wieder Teams aus der Region auf den Weg gemacht, wie zum Beispiel Ingo Peschek und Uwe Rußwurm. Sie berichten am Sonnabend, ab 9.30 Uhr, im Café am Markt mit einer Diashow über ihre Reise als Team 400 „Die Hohnsteiner“ im letzten Jahr. In diesem Jahr sind Rosemarie und Jürgen Wenzel aus Lohmen mit am Start.

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Wer noch etwas mehr Rallye-Luft schnuppern möchte, kann dies am Sonnabend bereits ab 8.30 Uhr auf dem Hohnsteiner Marktplatz tun. Für Musik, einen Imbiss und Getränke ist gesorgt.