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Von Skat- und anderen Spielern

Am Donnerstag war Reformationstag, am Freitag feierten die Katholiken Allerheiligen, und der Rest war mehr oder weniger von Halloween betroffen. Also war für fast alle etwas dabei. Am heutigen Montag...

Von Siggi Grohmann

Am Donnerstag war Reformationstag, am Freitag feierten die Katholiken Allerheiligen, und der Rest war mehr oder weniger von Halloween betroffen. Also war für fast alle etwas dabei. Am heutigen Montag ist übrigens Tag der Veganer, und man denkt daran, dass man Kürbisse nicht nur aushöhlen, sondern auch essen und seiner Gesundheit damit etwas Gutes tun kann.

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Schon am Sonntag fand im Kreiskrankenhaus der mittelsächsischen Kreisstadt der zweite Gesundheitstag statt. Da ging es weniger um Kürbisse, das Thema hieß „Rund um die Geburt“. An der Veranstaltung soll nur eines kritisiert worden sein. Dem Vernehmen nach wäre es besser gewesen, wenn der Termin nicht erst vier Wochen vorher, sondern schon vor neun Monaten bekannt gewesen wäre. Dann hätte man sich als Besucher ganz anders vorbereiten können.

Vor etwa vier Wochen wurde in Freiberg auch der neue Einkaufskomplex am Bahnhof eröffnet. An der Fassade zur Straße steht übrigens ein Spruch des amerikanischen Regisseurs Woody Allen: „Natürlich gibt es eine jenseitige Welt. Die Frage ist nur: Wie weit ist sie von der Innenstadt entfernt, und wie lange hat sie offen?“

Man hätte auch einen anderen Spruch von Woody Allen nehmen können, und zwar: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Nach einer Weile braucht er einen Drink.“ Dieses Zitat konnte man aber nicht an die Wand des Einkaufscenters schreiben, weil es dort eben keine Kneipe gibt …

Als Kneipensport gilt allgemein das Skatspiel. Darin sind die Mittelsachsen Meister. Den letzten Beweis dafür lieferten die Spieler des SC Flöha/Erdmannsdorf, die sich bei den Deutschen Meisterschaften im Magdeburg den Mannschaftstitel holten. Die Skatspieler trinken übrigens bei ihren Wettkämpfen kein Bier. „Mit jedem Tropfen würden die Chancen auf den Sieg enorm sinken“, sagten sie.

Chancen auf Heimsiege haben ab August 2014 die Fußballer aus Siebenlehn. Bis dahin tragen sie ihre Heimspiele in Großschirma aus. Auf dem eigenen Platz soll eine neue Flutlichtanlage installiert werden, dazu kommen neue Ballfangnetze. Außerdem soll auch die schlechte Spielfläche im 16-Meter-Strafraum erneuert werden. Vermutlich waren in letzter Zeit einfach zu viele Mannschaften zu Gast, die sich sagten: „Wenn wir hier schon nicht gewinnen können, dann treten wir denen wenigstens den Rasen kaputt.“

Um andere Schäden ging es in der Firma FNE Entsorgungsdienste. Auf dem Betriebsgelände am Freiberger Schachtweg übte die Berufsfeuerwehr den Ernstfall. Nach dem fiktiven Brandalarm rückten die Einsatzkräfte aus und begannen neben der Brandbekämpfung auch mit der Suche nach einer vermissten Person. Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden allerdings nicht nach dem Verbleib des Mannes befragt. Das kritisierte der Feuerwehrchef in der Auswertung als Manko. Der vermisste Mann war übrigens der stellvertretende Betriebsleiter, der die Rauchbombe gezündet hatte und die Übung aus sicherer Entfernung beobachtete. So kann es einem als Chef gehen. Erst ist man gespannt, ob man gefunden wird, und am Ende ist man froh, dass überhaupt nach einem gesucht wird.