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Vortrag über Fossilfunde im Elementarium

Über einen geologischen Schatz – die Fossilfunde im Solnhofener Plattenkalk – berichtet Dr. Kurt Goth in seinem Vortrag am Dienstag, 12. November, 19 Uhr. Der Geologe vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie weiß, dass schon die Römer den Plattenkalk als Bodenbelag nutzten.

Über einen geologischen Schatz – die Fossilfunde im Solnhofener Plattenkalk – berichtet Dr. Kurt Goth in seinem Vortrag am Dienstag, 12. November, 19 Uhr. Der Geologe vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie weiß, dass schon die Römer den Plattenkalk als Bodenbelag nutzten. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde sogar die Hagia Sofia in Konstantinopel mit Solnhofener Plattenkalk ausgelegt und in der Renaissance schufen die Bildhauer herrliche Kunstwerke aus diesem Material. Im 19. Jahrhundert erfand Alois Senefelder ein Druckverfahren, das Solnhofen weltberühmt machen sollte: die Lithographie. Der Abbau des Solnhofener Plattenkalkes wurde in Steinbrüchen betrieben, weil weltweit kein anderes Gestein so perfekt für den Steindruck geeignet war. Die Feinkörnigkeit bedingt auch die spektakuläre Erhaltung der Solnhofener Fossilien. Da der Abbau nicht maschinell, sondern nur von Hand erfolgt und die Fossilien normalerweise auf den Schichtflächen liegen, werden fast alle Versteinerungen gefunden. Unzählige Überreste von Tieren und Pflanzen der Jurazeit dokumentieren das Leben im Meer und auf dem Festland: Quallen und Fische, Krebse und Seelilien, Dinosaurier und Flugsaurier und natürlich der weltbekannte Urvogel Archäopteryx. Eintritt: 3,50 / 2 Euro. (SZ)

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