merken
PLUS

Wackelt der Bau der Straße des Friedens erneut?

Radebergs schlimmste Straße muss dringend saniert werden. Aber noch gibt es offenbar keinen wirklichen Termin dafür.

Von Jens Fritzsche

So richtig glauben die Radeberger offenbar nicht mehr daran, dass demnächst die Bagger in der Straße des Friedens anrollen könnten. Denn Radebergs aktuell wohl schlimmste Holperpiste soll ja bekanntlich in diesem Jahr auf Vordermann gebracht werden – allerdings möglichst bevor dann auch an der Dresdner Straße gebuddelt wird. Dort soll ja zwischen Einmündung Straße des Friedens und neuer Eisenbahnbrücke der morsche Asphalt ersetzt werden. Wie auch zwischen Ortseingang und Einmündung Heidestraße. Für die Bauarbeiten an der Dresdner Straße ist das Landesamt für Straßenbau in Bautzen zuständig, für die Straße des Friedens die Stadt Radeberg. Und obwohl das Landesamt schon mal die Sommerferien als Bauzeit für den Abschnitt an der Heidestraße und den Spätsommer für den Bereich zwischen Straße des Friedens und Eisenbahnbrücke genannt hatte, scheinen diese Termine nicht wirklich festzustehen. Denn jüngst sind bekanntlich sogar die Straßenmarkierungen auf dem morschen Asphalt noch einmal frisch gestrichen worden. Begründung: „Da wir für die Fahrbahnerneuerung im angesprochenen Abschnitt noch keine sichere Terminkette haben, mussten wir zunächst unserer Verkehrssicherungspflicht nachkommen, die uns für die Staatsstraßen obliegt“, beschrieb Isabell Siebert vom Landesamt. Keine sichere Terminkette, dürfte dabei übersetzt heißen, dass wohl am Ende doch noch nicht ganz klar ist, wann nun auf der Dresdner Straße gebaut wird.

Bauen und Wohnen
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?

Hier finden Sie alles, was Sie fürs Sanieren, Renovieren oder Bauen Ihrer eigenen vier Wände brauchen.

Und die Straße des Friedens? Bleibt die nun etwa auf der zeitlichen Strecke? Müssen die Autofahrer am Ende noch ein weiteres Jahr über das üble Kopfsteinpflaster donnern? „Es bleibt dabei, wir wollen in diesem Jahr die Straße des Friedens ausbauen – und werden das auch machen“, stellt Radebergs Stadtsprecher Jürgen Wähnert noch einmal ausdrücklich klar. Denn eigentlich wollte Radeberg ja schon im vorigen Jahr bauen, aber da die Deutsche Bahn über neun Monate wegen des Brückenbaus die Dresdner Straße gesperrt hatte, verschob das Rathaus den Bau noch einmal. Aber, auch stellt Jürgen Wähner klar, „man wolle auch diesmal natürlich nicht zeitgleich mit der Sperrung der Dresdner Straße bauen“. Und über diesen Termin, so fügt er ein wenig zurückhaltend an, gebe es aktuell noch Abstimmungen. Heißt wohl, offenbar weiß man auch im Radeberger Rathaus noch nicht, wann das Landesamt für Straßenbau nun tatsächlich bauen will …

Nun gut, die Autofahrer können ja noch hoffen. Das Jahr 2014 hat ja noch einige Monate bis zum ersten Schnee …