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Wacker schaltet Anlagen ab

Im Mai stehen in dem Chemiewerk umfangreiche TÜV-Prüfungen an. Dadurch kann es auch mal laut werden.

Im Nünchritzer Werk der Wacker Chemie AG steht im Mai eine Großuntersuchung diverser Anlagen an. Darüber informierte jetzt Unternehmenssprecherin Asta Tehnzen-Heinrich. Zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben müssten die Apparate und Behälter von Produktionsanlagen regelmäßig geprüft und vom TÜV abgenommen werden. Da viele Anlagen in einem Produktionsverbund arbeiten, werden sie gemeinsam abgeschaltet und untersucht, erklärte sie. Dafür sei nun der Zeitraum vom 5. bis 23. Mai vorgesehen.

„Die Prüfer werden rund um die Uhr und auch an den Wochenenden arbeiten“, kündigte Asta Tehnzen-Heinrich an. Bei den Hochdruckreinigungsarbeiten werde eine Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr eingehalten. Insgesamt müssten 250 Apparate geprüft werden. Die Anlagenbereiche würden vor der Inspektion durch den TÜV nacheinander entleert, gespült und für die Untersuchung vorbereitet. Die Destillationskolonnen würden zur Innenbesichtigung mit Kameras befahren, in die übrigen Behälter werden die Prüfer zur Sichtkontrolle hineinsteigen. Anschließend erfolgt eine Druckprüfung. „Dabei kann es an wenigen Tagen in den frühen Morgenstunden zu einem ungewohnten Pfeifton kommen“, so die Unternehmenssprecherin, „wir bemühen uns, die Geräuschentwicklung so gering wie möglich zu halten und bedauern, wenn es zu Unannehmlichkeiten für unsere Werknachbarn kommt. Diese Überprüfung dient der Erhaltung ihrer und unserer Sicherheit.“

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Das Werk in Nünchritz, 1900 als Chemiestandort gegründet, gehört seit 1998 zu Wacker. Mehr als 1 400  Mitarbeiter stellen hier Zwischen- und Endprodukte auf Silizium-Basis wie Silane und Siloxan, Silikonöle, Silikonemulsionen, Antischaummittel, Silikonkautschuk, pyrogene Kieselsäuren und seit Herbst 2011 auch hochreines polykristallines Silizium zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie her. (SZ)