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Wahl 2008: Läsker will ins Rathaus

Die Initiative „Bürger für Bischofswerda“ stellte am Mittwochabend ihren Kandidaten fürs Amt des Oberbürgermeisters vor.

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Von Gabriele Naß

Stefan Läsker will sich am 8. Juni der Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Bischofswerda stellen. Die Wahlinitiative „Bürger für Bischofswerda“ präsentierte den 30-Jährigen am Mittwochabend in der Gaststätte „Zum Bürgergarten“ als ihren Kandidaten. – Stefan Läsker ist in Bischofswerda Süd aufgewachsen und zur Schule gegangen. Seine Eltern leben dort immer noch. Er ist auch Bischofswerdaer geblieben, jetzt mit Wohnsitz in der Innenstadt. Der gelernte Bürokaufmann arbeitet beim Unternehmen Bauelemente Wagner Bischofswerda als Bau- bzw. Objektleiter. Er ist Handballer und engagiert sich als Übungsleiter in diesem Sport. Für den Sprung ins Rathaus würde er seinen Job aufgeben und sich kommunalpolitisches Wissen erarbeiten.

Jugend schiebt Initiative an

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt warb Stefan Läsker vor rund 30 ihm zumeist bekannten Gästen um Unterstützung. Als parteiunabhängiger Bewerber braucht er einhundert Unterschriften von wahlberechtigten Bischofswerdaern, um zur Wahl zugelassen zu werden. Ins Rathaus dränge es ihn, weil „wir ein neues Wir-Gefühl für Bischofswerda brauchen. Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, aber Stolz sein auf diese Stadt“, sagt er. – Gründungsmitglied der Wahlinitiative sind neben Stefan Läsker die Bischofswerdaer Robert Geburek (geb. 1976, stellvertretender Pflegedienstleiter) und Thomas Bär (1977, studierter Sportwissenschaftler) sowie der Rammenauer Rechtsanwalt Frank Mehlhose, der nach Weickersdorf ziehen möchte. Frank Mehlhose stellte das Ideenpapier der Initiative vor. Darin geht es um ein gläsernes und dienstleistungsorientiertes Rathaus, „das Ziele, Verfahrenswege und Ergebnisse seiner Arbeit mit den Bürgern kommuniziert“, um Aufwertung „nicht nur des Marktes, auch der Nebenstraßen und Gassen“, um eine „kinder-, familien-, aber auch altenfreundliche Stadt“, um das Aufhalten des Bevölkerungsrückganges, um Aufwertung des Stadtteiles Süd sowie der Ortsteile, um Vereinsförderung und um Integration der Aussiedler. Bischofswerda brauche einen neuen Oberbürgermeister, um „drohender kommunalpolitischer Bedeutungslosigkeit im neuen Landkreis zu entgehen“, heißt es zudem. Die Mitglieder der Wahlinitiative schließen nicht aus, ihr Engagement über die OB-Wahl hinaus auszudehnen und 2009 für den Stadtrat zu kandidieren.

www.buergerfuerbischofswerda.de