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Zweiter Anlauf für Bürgermeisterwahl

In Ottendorf-Okrilla soll die Abstimmung Anfang Oktober stattfinden. Ein erster Wahlgang war bereits am 8. März erfolgt. Er wird annulliert.

Bei der Bürgermeisterwahl am 8. März war die Wahlbeteiligung mit rund 65 Prozent hoch.
Bei der Bürgermeisterwahl am 8. März war die Wahlbeteiligung mit rund 65 Prozent hoch. © Archivfoto: Rene Meinig

Ottendorf-Okrilla. In Ottendorf-Okrilla wird am Sonntag, dem 4. Oktober, ein neuer Bürgermeister gewählt. Das hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Ein möglicher zweiter Wahlgang findet am Sonntag, dem 25. Oktober, statt. In Ottendorf-Okrilla muss die komplette Wahl wiederholt werden. "Die Gemeinde hatte ja bereits den ersten Wahlgang absolviert. Der zweite konnte dann wegen der Corona-Beschränkungen nicht stattfinden. Er wurde durch das Landratsamt abgesagt. Laut Wahlrecht müssen wir jetzt die gesamte Wahl nachholen", sagt Bürgermeister Michael Langwald (parteilos). 

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Wahlvorschläge können zwischen 1. Juli und 30. Juli eingereicht werden. Kandidaten für das Bürgermeisteramt müssen entweder 60 Unterstützer mobilisieren oder sich von einer Partei nominieren lassen. Zur Wahl im Frühjahr waren in Ottendorf-Okrilla fünf Kandidaten angetreten. Als unabhängige Bewerber gingen René Edelmann, Rico Pfeiffer und René Rümenap an den Start. Lukas Ladig kandierte für das Aktionsbündnis Parteilose. Für die AfD ging Carsten Rybicki ins Rennen. 

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Die meisten Stimmen konnte damals Rico Pfeiffer auf sich vereinen. 2.173 Wahlberechtigte (41,7 Prozent) wollten ihn als nächsten Bürgermeister der Gemeinde sehen. Auf Platz zwei folgte René Edelmann mit 1.773 Stimmen (34 Prozent). Dann folgt Carsten Rybicki mit 498 Stimmen (9,5 Prozent) und Lucas Ladig mit 461 Stimmen (8,8 Prozent). René Rümenap bekam 310 Stimmen (5,9 Prozent). Damit hatte keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht. Michael Langwald, der fast 30 Jahre für die Gemeinde tätig war, tritt bei der Wahl nicht mehr an. Ursprünglich sollte seine Dienstzeit am 30. April enden. Durch die Verschiebung musste er die Geschicke der Gemeinde länger leiten als vorgesehen. Zu seinen Plänen nach seinem Ausscheiden hat er sich bisher nicht geäußert. (SZ/td)

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