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Döbeln

Wahlergebnis freut Reinsdorfer 

Einhundert Wähler-Stimmen mehr oder weniger. Für Michael Aniol ist das nicht unerheblich.

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Waldheim. Seitdem die Ergebnisse der Kommunalwahl verkündet worden sind, trieb den Reinsdorfer der Gedanke um, wieso er in seinem Heimtort nur 24 Stimmen für seine Kandidatur für die CDU im Stadtrat erhielt. „Wir haben die Wahl gut vorbereitet. Viele Einwohner haben mir auch gesagt, dass sie mich gewählt haben.“

Wie am Freitag berichtet, hat Michael Aniol tatsächlich 100 Stimmen mehr erhalten. Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) hatte darüber informiert, dass das Landratsamt Mittelsachsen bei der Überprüfung des Wahlergebnisses einen Fehler bemerkt hat und dieser korrigiert werden muss. Bei der Niederschrift des Wahlergebnisses war offenbar die Zahl der Stimmen falsch angesagt oder falsch gehört worden.

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Mandy Thümer, die Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, habe ihm das am Donnerstag mitgeteilt, sagte Aniol. Er freue sich über das bessere Ergebnis. Für ihn seien 100 Stimmen nicht unerheblich. Immerhin gab es in Reinsdorf gerade einmal 360 Wahlberechtigte, von denen 195 zur Wahl gingen. Enttäuscht sei er aber darüber, dass Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) nicht von vornherein der Öffentlichkeit mitgeteilt habe, dass es um seine Person ging. „Fehler können passieren, aber das verstehe ich nicht.“

Weil Michael Aniol nun insgesamt 156 statt 56 Stimmen erhalten hat, rückt er in der Liste der Ersatzpersonen der CDU im Stadtrat von Platz 11 auf 10. Insgesamt stehen der CDU dort sechs Plätze zur Verfügung. Daran ändert sich nichts. Michael Aniol ist bei der Kommunalwahl außerdem wiederholt in den Ortschaftsrat von Reinsdorf gewählt worden. Dort trat er für die Wählervereinigung Reinsdorf an und erhielt 93 Stimmen. (DA/br)

Öffentliche Sitzung des Gemeindewahlausschusses am Donnerstag, 27. Juni, 16 Uhr, im Ratssaal

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