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Waldbad ist sein Geld wert

über das Waldbadin Cunnersdorf

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Katja Schlenker

Was soll Gohrisch mit einem Freibad anfangen, das zu wenige Besucher zählt und die Gemeinde finanziell belastet? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Eines steht jedoch fest: Das Cunnersdorfer Waldbad sollte erhalten bleiben! Wie das passieren soll, ist natürlich die alles entscheidende Frage.

Vielleicht ist die Neuverpachtung des Kiosks ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn das Angebot stimmt, könnten dadurch zusätzlich Besucher angelockt werden. Vielleicht kann die große Liegewiese auch umgenutzt werden – für Konzerte oder Filmvorführungen. Das würde die Region auch kulturell bereichern. Und dadurch würde außerdem ein Angebot für die Jugend geschaffen. Seit der Jugendklub in Cunnersdorf geschlossen wurde, sieht es da eher schlecht aus im Ort.

Doch auch der sportliche Aspekt darf nicht vergessen werden. Immerhin gibt es in der Gegend nur noch wenige Bäder – Tendenz sinkend. Das macht das Waldbad noch wertvoller: Denn schwimmen zu können, ist enorm wichtig. Und irgendwo müssen die Nichtschwimmer es ja lernen. Vielleicht würde ein entsprechendes Kursangebot, zum Beispiel mit Aquagymnastik und Co., auch ältere Besucher anlocken.

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