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Waldwege in der Bühlauer Heide werden erneuert

Durch Fällarbeiten haben die Wege stark gelitten. Mehrere Kilometer wurden im Revier schon repariert.

Die Stadt könne sich im Wald mal anschauen, wie man Wege richtig repariert, sagt Thomas Stelzig lachend. Rund 10000 Euro gibt der Bühlauer Revierförster in diesem Jahr aus, um die Wanderwege wieder auf Vordermann bringen zu lassen. „Nach den Fällungen im Vorjahr waren einige Wege ziemlich beschädigt, weil die Stämme mit schwerem Gerät aus dem Wald transportiert werden mussten“, sagt Stelzig.

Im Oktober wird der Weg Doppel-E, der von der Forstbaumschule zum Fischhaus führt, auf 2,4 Kilometern instand gesetzt. Er hatte große Schlaglöcher und war vor allem für Radfahrer gefährlich. „Der wird komplett aufgegraben, mit neuem Material aufgefüllt, modelliert und wieder verdichtet“, sagt Stelzig. Die Firma Friebe aus Niederbobritzsch, die gerade im Langebrücker Bereich der Heide arbeitet, habe sich auf den Ausbau von Waldwegen spezialisiert.

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Bereits fertig repariert sind Teile des A-Flügels im Bereich der Bühlauer Waldgärten. Dort wurden rund 500 Meter begradigt und mit einer neuen Deckschicht belegt. „Wir verwenden dafür ausschließlich naturbelassenes Material aus Steinbrüchen der Umgebung“, sagt Stelzig.

Keine Sperrungen

Ausgebessert und wieder problemlos befahrbar sind inzwischen Wegestücke des Zweierweges, der von der Revierförsterei zur Forstbaumschule führt, und auf der Alten Eins in Richtung Heidemühle. Fußgänger und Radfahrer konnten und können während des Ausbaus trotzdem alle Heide-Verbindungen nutzen. Neben dem Wegebau läuft im Forstrevier derzeit die Auswahl der Weihnachtsbäume. Die natürliche Dekoration für den Striezelmarkt kommt dieses Jahr komplett aus der Bühlauer Heide. „Nächste Woche beginnen wir schon mit dem Schneiden von Reisig, das für kirchliche Veranstaltungen gebraucht wird“, sagt Stelzig. Die ersten Weihnachtsbäume kommen dann erst im November dran.

Vorher muss der Förster aber noch zwei große Herbstjagden vorbereiten, die in der Heide stattfinden. Die Termine dafür sind der 11.und 18.November. Im Vorfeld müssen Dutzende Hochsitze im Wald verteilt werden. Nur von denen darf während der Jagden geschossen werden. Kay Haufe