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Wandern statt baden

Steffen Gerhardt über den wasserlosen Quitzdorfer Stausee

Symbolbild © André Schulze / Montage: SZ-Bildstelle

Der Optimist würde sagen: Es wird der erste Sommer ohne Algen im Stausee! Klar, wenn das Wasser fehlt. Aber auch die Anrainer sollten ihren Optimismus bewahren, auch wenn es ihnen schwerfällt. Dass nach 50 Jahren eine Generalreparatur fällig ist, liegt auf der Hand. Schließlich soll die Staumauer auch die nächsten Jahrzehnte stabil bleiben. Aber eine leere Talsperre eröffnet den Ferienanbietern vielleicht ganz neue und andere Möglichkeiten, um zu Gästen zu kommen. Denn ich prophezeie mal, dass das abgelassene Staubecken mehr neugierige Menschen anlocken wird als eine gut gefüllte, aber mit Algen besetzte Talsperre. Statt baden heißt es wandern.

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