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Wanderwege in der Viehleite bis Herbst gesperrt

Der Bau der Südumfahrung im Pirnaer Stadtwald läuft auf Hochtouren. Eine Passage wäre für Fußgänger viel zu gefährlich.

Radlader mit Bewehrungseisen für Bohrpfähle in der Viehleite: gefährliches Terrain für Fußgänger.
Radlader mit Bewehrungseisen für Bohrpfähle in der Viehleite: gefährliches Terrain für Fußgänger. © T. Möckel

Im Abschnitt der Viehleite gleich hinter den Roten Kasernen an der Rottwerndorfer Straße schlängelt sich eine steile Baustraße hinauf bis zur Hangkante am Sonnenstein, die Steigung liegt zwischen 25 und 30 Prozent. Bezwingen lässt sich die Trasse nur mit schweren Baugerät oder Geländewagen mit Allradantrieb. In dem Bereich des Stadtwaldes läuft der Bau der Südumfahrung auf Hochtouren, auf dem Gelände werden einmal die sogenannten Pfeiler 80 und 90 sowie das Widerlager stehen, auf denen später die 916 Meter lange Brücke über das Gottleubatal aufliegt. Für den Pfeiler 90 sind die Bohrpfähle schon im Boden, derzeit treiben die Fachleute die Löcher für die Bohrpfähle des Widerlagers ins Erdreich, das fast ganz oben am Hang steht. Schweres Gerät ist derzeit im Gelände unterwegs, allein das Bohrgerät wiegt 100 Tonnen. In regelmäßigen Abständen kämpfen sich auch kleinere Betonlaster den Hang hinauf, wenn die Bohrpfähle – die die Pfeiler im Untergrund stabilisieren – betoniert werden.

Wegen massiven Bauarbeiten bleiben die Wanderwege in der Viehleite, die bislang dieses Areal kreuzten, voraussichtlich bis in den Herbst hinein für Wanderer, Spaziergänger, Jogger und Radfahrer gesperrt. „Es wäre zurzeit viel zu gefährlich, wenn Fußgänger das Gelände passieren“, sagt Ulrich Gawlas, Bauoberleiter der Südumfahrung. Die Sicherheit habe absolut Vorrang. Sind die Arbeiten in der Viehleite beendet, werden die Wege wieder freigegeben. Die Pfeiler sowie das Widerlager in der Viehleite müssen zuerst fertig sein, weil später vom Sonnenstein die Gottleubatal-Brücke auf die Pfeiler geschoben wird.

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Pirna hatte die Hauptwanderwege in der Viehleite wegen der Bauarbeiten schon vor einigen Wochen abgeriegelt. Schranken sollen seither verhindern, dass jemand unbefugt über das Baugelände stapft. An den Schranken ließ die Stadt Hinweise auf die Umleitung anbringen. Über die Hohe Straße und die sogenannte „Rodelbahn“ gelangen Wanderer aus dem Stadtwald weiter über die Straße „An der Viehleite“ zur Rottwerndorfer Straße, von dort aus zur Franz-Schubert-Straße und zum Robert-Schumann-Platz im Musikerviertel und von da aus wieder in die Viehleite. Aus Richtung Rottwerndorf werden Fußgänger gebeten, die Umleitung entsprechend in der entgegengesetzten Richtung zu benutzen.

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