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Wann die WLAN-Hotspots in Sebnitz starten

Ursprünglich sollten die freien Internetzugänge in Sebnitz im Frühjahr verfügbar sein. Die Corona-Krise bringt den Zeitplan durcheinander.

Sebnitzer Markt: Einer von 18 Standorten für freies WLAN.
Sebnitzer Markt: Einer von 18 Standorten für freies WLAN. © Daniel Schäfer

Spätestens Ende Juni sollten Touristen und Einheimische in Sebnitz an ausgewählten Orten kostenfrei ins Internet gelangen können. An insgesamt 18 touristisch relevanten Standorten wollte die Stadt dann neu eingerichtete WLAN-Hotspots freischalten. Dieser Zeitplan ist nun nicht mehr zu halten, wie Ronald Kretzschmar, Hauptverwaltungsleiter im Sebnitzer Rathaus, mitteilte.

Zwar ist die Technik für die Hotspots, wie Router und Access Points, bereits seit Ende 2019 weitgehend installiert, an einigen Standorten fehlen jedoch nach wie vor die nötigen Glasfaseranschlüsse, die im Zuge des Projekts ebenfalls neu gelegt werden. Infolge der Corona-Pandemie seien die Unternehmen hier in Verzug geraten, erklärte Kretzschmar. An der Kunstblumenmanufaktur, am Nationalparkbahnhof, an der Stadtbibliothek sowie am Museum haben die Bauarbeiten demnach noch nicht begonnen.

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Am Kinder- und Jugenderholungszentrum Kiez hingegen hat die Telekom die Glasfaserkabel bereits verlegt, am Sebnitzer Rathaus realisierte die Enso den Anschluss ans Glasfasernetz. Am Sport- und Freizeitzentrum Solivital laufen die Arbeiten im Moment, demnächst soll es auch am Lichtenhainer Wasserfall im Kirnitzschtal losgehen. 

Als neuer Termin für die Freigabe der WLAN-Hotspots wird nun der September angepeilt. Die Voraussetzung ist, dass die erforderlichen Breitbandanschlüsse bis dahin überall fertiggestellt sind. Die insgesamt 18 Internetzugänge, unter anderem auch am Weifbergturm in Hinterhermsdorf und in den Dorfgemeinschaftshäusern der Sebnitzer Ortsteile, sollen gleichzeitig freigeschaltet werden. 

Kostenfreie Hotspots gibt es in der Sächsischen Schweiz bislang in Bad Schandau und in Pirna. Für das Projekt in Sebnitz begann die Planung 2017. Die Gesamtkosten liegen bei rund 325.000 Euro werden zum Großteil über ein Förderprogramm des sächsischen Wirtschaftsministerium finanziert. 

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