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Warten auf den Kreisverkehr

Die Berggießhübler haben Geduld. Nun soll es die längste Zeit gedauert haben.

Von Heike Sabel
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Seit Jahren ein unverändertes Bild am Berggießhübler Ortseingang: Warnbaken.
Seit Jahren ein unverändertes Bild am Berggießhübler Ortseingang: Warnbaken. © Norbert Millauer

Dieser Kreisverkehr ist schon berühmt, bevor es ihn gibt. Er hat das Zeug zum Rekord. Denn seine  Vorgeschichte reicht bis 1993.  An der Berggießhübler Kreuzung der beiden Staatsstraßen stehen fast so lange Warnbaken. Vor einem Jahr war dann endlich offiziell klar, was die Berggießhübler von Anfang an favorisierten: Ein Kreisverkehr soll das Problem lösen. Das war das Ergebnis einer Voruntersuchung.

Inzwischen erfolgte die Vermessung, die für die weitere Planung notwendig ist. Derzeit stimmen sich die beteiligten Behörden ab. Das sind das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, die Landestalsperrenverwaltung, das Sächsische Oberbergamt und der Landkreis. Insbesondere spielt dabei die Gottleuba eine Rolle. Immerhin ist die Problemkreuzung unmittelbar an der Brücke gelegen und tangiert diese.  Bei erfolgreichem Verlauf der Abstimmungen kann im nächsten Jahr der Vorentwurf für die Umgestaltung aufgestellt werden, sagt das Landesamt. Vor 2021 wird aber nicht gebaut. 

Die Berggießhübler und Bürgermeister Christian Walter (parteilos) freuen sich trotzdem. "Wir unterstützen die Umsetzung dieses Vorhaben ausdrücklich", sagt er. Weil es so wichtig ist, wurde der Umbau des Knotenpunktes bereits als Schlüsselmaßnahme in das Stadtentwicklungskonzept aufgenommen. 

Angesichts der langen Vorgeschichte scheint es nun auf ein Jahr mehr oder mehr weniger nicht mehr anzukommen. Dass die Berggießhübler Geduld haben, haben sie inzwischen bewiesen. 

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