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Wartha hofft auf einen Spielplatz

Die Eltern haben ihre Vorstellungen aufgeschrieben. Nun muss beraten werden, woher das Geld für die Geräte kommt.

Von Kerstin Fiedler

Es besteht Hoffnung für die Errichtung eines Spielplatzes in Wartha. Nachdem sich Eltern im Gemeinderat beschwert haben, dass die Gemeinde ihr Versprechen, auch in Wartha einen Spielplatz zu errichten, nicht eingehalten hat, äußerte sich Madeleine Mark als Vertreterin der Eltern. Doch der Gemeinderat hatte nur ein Argument: Die Gemeinde hat kein Geld.

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Dass es auch ohne großen finanziellen Spielraum funktionieren kann, haben bereits andere Gemeinden bewiesen. Dort haben sich Elterninitiativen gegründet. Und auch in Wartha sind die Eltern bereit, selbst Hand anzulegen, Sponsoren und Helfer zu finden. Deshalb hat sich Gemeinderat Andreas Oelsner bereit erklärt, sich bei der Kreissparkasse Bautzen um einen Zuschuss zu bemühen. Doch dazu braucht er zunächst die genauen Vorstellungen der Eltern. „Bis jetzt habe ich aber noch keine Rückmeldung“, sagt Andreas Oelsner.

Madeleine Mark hat sich bereits mit einer Freundin zusammengesetzt, um Geräte, die sie sich für den Spielplatz wünschen, rauszusuchen. Nun fehlt nur noch ein gemeinsamer Termin mit Königswarthas Hauptamtsleiterin Martina Nytsch. „Als Gemeinde können wir uns zumindest so weit einbringen, dass wir uns um den Boden auf dem Grundstück kümmern oder auch die Abgrenzung zum Bachlauf gewährleisten“, sagt Martina Nytsch. Wenn das alles auf Papier gebracht ist, kann Andreas Oelsner den Antrag an die Sparkasse formulieren.

Wartha gehört seit 2005 zur Gemeinde Königswartha. Der Ort ist nach Königswartha sogar der zweitgrößte. So richtig zufrieden sind die Einwohner jedoch nicht mit der Zusammenarbeit. Jugendclub, Eltern und Feuerwehr warten schon länger auf Veränderungen in ihren Bereichen.