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Feuilleton

Warum die AfD in die Opposition gehört

Eine Kenia-Koalition ist nicht undemokratisch, wie manche glauben. Im Gegenteil wäre ein Bündnis der stärksten Parteien problematisch. Ein Gastbeitrag.

Gilt auch für die AfD: Mensch ärgere dich nicht.
Gilt auch für die AfD: Mensch ärgere dich nicht. © Getty Images / SZ-Montage

Von Ireneusz Pawel Karolewski

Der Erfolg der AfD bei der sächsischen Landtagswahl hat bei manchen die Überzeugung erweckt, der „Wille des Volkes“ erzwinge geradezu eine Regierungskoalition der beiden stärksten Parteien CDU und AfD. Dies hätten sich die Wähler so gewünscht, indem sie die größte Zahl der Stimmen für diese beiden Parteien abgegeben haben. Demnach wäre das Vorhaben, stattdessen eine Kenia-Koalition aus CDU, Grünen und SPD zu bilden, nicht mit dem Volkswillen vereinbar und sogar undemokratisch.

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