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Ärger um Schweinemast und kein Ende

Die Bürgerinitiative lädt für Mittwoch zu einer Informationsveranstaltung nach Stolpen ein.

Von Anja Weber
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Außenansicht der Schweinemastanlage auf der Napoleonstraße im Stolpener Ortsteil Langenwolmsdorf.
Außenansicht der Schweinemastanlage auf der Napoleonstraße im Stolpener Ortsteil Langenwolmsdorf. © Daniel Schäfer

Die Zukunft der Schweinemastanlage als Ferkelaufzucht im Stolpener Ortsteil Langenwolmsdorf sorgt für Debatten. Vor allem der vermeintliche Plan, die Anlage von 4.500 auf über 18.000 Tierplätze zu erweitern, stinkt der Bürgerinitiative "Keine Schweinemast in Stolpen" mächtig in der Nase. Die Mitstreiter haben inzwischen verschiedene  Unterlagen gewälzt und sind sich sicher: Ohne juristischen Beistand kommen sie nicht weiter. 

Ein juristisches Verfahren dauert jedoch nicht nur länger, sondern kostet auch Geld. Und deshalb hat die Bürgerinitiative einen Spendenaufruf gestartet. Entsprechende Flyer wurden bereits in den Haushalten von Stolpen und Umgebung verteilt.  Der Bürgerinitiative ist das Anliegen jedoch so wichtig, dass sie zusätzlich auch noch zu einer Informationsveranstaltung  für den 11. März, 19 Uhr, in das Hotel "Goldener Löwe" in Stolpen einlädt. Die Veranstaltung wurde bislang trotz der Sorge vor dem Coronavirus nicht abgesagt.  Die Stadtverwaltung Stolpen hat aber die Gesprächsrunde - so wie vorgeschrieben - beim Landratsamt Pirna angezeigt. Zum einen will die Initiative  an diesem Abend über den aktuellen Stand informieren. Und zum anderen soll auch der Spendenaufruf erläutert werden, wie es heißt.

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