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Warum Waldheims Strolche umziehen

Für die kleinsten Mädchen und Jungen des Kindergartens ist es ein besonderer Abschied. Aber wenigstens darf er trotz Corona gefeiert werden.

01.07.2020 , Foto: Dietmar Thomas , Waldheim , Kita Schulbergstrolche , v.l.: Mia, Gabi Thiemann , Samuel, Angelina
01.07.2020 , Foto: Dietmar Thomas , Waldheim , Kita Schulbergstrolche , v.l.: Mia, Gabi Thiemann , Samuel, Angelina © Dietmar Thomas

Waldheim. Nicht nur Corona hat den Alltag in der Kindertagesstätte „Schulbergstrolche“ in Waldheim gründlich durcheinandergewirbelt.

Neben den Regelungen aufgrund der Pandemie und Einschränkungen wegen umfangreicher Bauarbeiten muss auch noch der Umzug des Kindergartens organisiert werden. Ab September fungiert die Kindereinrichtung nur noch als Hort für die Grundschule im selben Haus.

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Der Grund, warum der Kindergarten aus der Kita ausgelagert wird, ist ein sehr schöner. In den zurückliegenden Jahren sind in Waldheim wieder mehr Kinder geboren worden und junge Familien zugezogen. Die Grundschule läuft seit mehreren Jahren dreizügig. Der Hort stieß deshalb an die Kapazitätsgrenze. Und auch in den anderen Kitas der Stadt Waldheim stieg die Nachfrage zuletzt stetig an.

Aus diesem Grund hatte der Stadtrat 2017 mit den Planungen für den Neubau einer Kindertagesstätte in Waldheim begonnen. Die ist mittlerweile fertig. Von Anfang an war vorgesehen, dass die Kindergartenkinder der Schulbergstrolche in die neue Kita an der Breuningstraße umziehen.

Keine Abschlussfahrt, aber ein Fest

„Der Umzug erfolgt etappenweise und ist bereits im Gange“, erklärt Janet Greif, die Leiterin der Kita „Schulbergstrolche“. Acht Kinder werden bereits seit dem Frühjahr in der neuen Kindereinrichtung betreut. Für weitere 15 Kinder ist am 31. August der letzte Tag in ihrem Kindergarten am Schulberg. Neun Mädchen und Jungen wechseln im August an die Grundschule und werden Hortkinder.

Wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Beschränkungen wird es keine Abschlussfahrt geben. „Wir wollten eigentlich mit den Kindern in den Oschatz-Park fahren“, so Janet Greif. Einen schönen Abschied sollen die Kinder dennoch bekommen. Für sie gibt es in der nächsten Woche ein Zuckertütenfest. „Die Eltern dürfen allerdings nicht dabei sein“, so Janet Greif. Auch diese Vorgabe sei Corona geschuldet. Die Abstandsregelungen ließen sich bei einer solchen Feier nur bedingt umsetzen.

Inwieweit die Eltern selbst noch eine Feier für ihre Kinder organisieren, sei dann deren Privatsache und die Kindertagesstätte im Hinblick auf die Corona-Regelungen außen vor.

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