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Kamenz

Warum die Robinie einfach nicht totzukriegen ist

Kamenzer Behörden schlagen sich auf dem Reinhardtsberg mit fremdländischen Bäumen herum. Die erste Schlacht ging verloren.

Wo auf dem Reinhardtsberg in Kamenz vor 18 Monaten großflächig die Robinie abgeholzt wurde, hat sich die Natur wieder Raum verschafft. Die invasive Art macht ihrem Charakter alle Ehre. Wurde hier Geld verpulvert?
Wo auf dem Reinhardtsberg in Kamenz vor 18 Monaten großflächig die Robinie abgeholzt wurde, hat sich die Natur wieder Raum verschafft. Die invasive Art macht ihrem Charakter alle Ehre. Wurde hier Geld verpulvert? © Matthias Schumann

Kamenz. Manfred Delitzscher wohnt am Reinhardtsberg. Er war jetzt mal wieder oben überm Herrental, um sich ein Bild „vom Fortschritt der geplanten Renaturierung zu machen“, wie er schreibt. „Es sieht dort oben nicht gerade erbauend aus. Die Natur hat sich zurückgeholt, was ihr im Februar 2018 genommen wurde.“ Es sei eingetreten, was vermutet worden war. „Der Wurzeldruck der gefällten Robinien ist unwahrscheinlich stark.“ Die gerodete Fläche ist wieder total zugewachsen und müsste erneut gerodet werden, wenn die Behörden weiter ihr Ziel verfolgten, die fremdländische Baumpflanze zurückzudrängen, so der Leser. „Sollte es dazu kommen, bleibt aber trotzdem das Problem, dass die Fläche immer wieder durch Wurzelschösslinge überwachsen wird. Die Kosten möchte ich mir gar nicht vorstellen, die bereits sinnlos angefallen sind.“

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