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Warum eine Baustelle seit Wochen ruht

Keine Fortschritte gibt's beim Bau der Trinkwasserleitung von Oybin nach Zittau. Stattdessen müssen die Stadtwerke erst einmal abwarten.

Nichts los auf der Baustelle - und das seit Wochen
Nichts los auf der Baustelle - und das seit Wochen © Dietmar Ullrich

Der Bau der neuen Trinkwasserleitung von Oybin nach Zittau ist aus dem Fluss geraten. Seit mehreren Wochen ruhen die Arbeiten. Und es wird auch noch einige Wochen dauern, bis sie wieder aufgenommen werden können, wie die SZ auf Nachfrage von den Stadtwerken erfahren hat. 

Eine andere Baustelle ist der neuen Trinkwasserleitung im wahrsten Sinne des Wortes in die Quere gekommen, so erklärt es Zittaus Stadtwerke-Geschäftsführer Matthias Hänsch.

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Die neue Wasserleitung wird per Wasserstrahl-Bohrung in das Felsengestein getrieben. Beim Bohren hatte es aber technische Probleme gegeben, sodass das vorgegebene Zeitfenster nicht eingehalten werden konnte. 

Zwischenzeitlich aber hat der ebenfalls lange geplante Bau der neuen Stützmauer an der Teufelsbrücke begonnen, einer Maßnahme zur Hochwasserschadensbeseitigung. "Die Hochwasser-Baustelle konnte nicht warten, bis wir fertig sind", sagt Matthias Hänsch. Solange aber die Stützmauer gebaut wird, ist den Zittauer Stadtwerkern der Weg zu ihrer Wasserleitungs-Baustelle versperrt. Nun hofft Matthias Hänsch, dass die Hochwassermaßnahme im Zeitplan bleibt. Dann könnten die Stadtwerke Mitte September wieder ran.

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