merken
PLUS Görlitz

Warum es kein Anwohner-Parken in Nikolaivorstadt gibt

Die Stadt Görlitz sieht keine Möglichkeit, eine Zone dafür zu beschildern. Bürgermeister Michael Wieler nannte jetzt den Grund.

Das Oktagon in der Lunitz gehört zu den Gebäuden in der Nikolaivorstadt in Görlitz.
Das Oktagon in der Lunitz gehört zu den Gebäuden in der Nikolaivorstadt in Görlitz. © SZ-Archiv / Rolf Ullmann

Die Stadt Görlitz sieht derzeit keine Möglichkeit, eine Anwohnerparkzone in der Nikolaivorstadt auszuschildern. Das erklärte Bürgermeister Michael Wieler jetzt im Stadtrat auf Nachfrage von Mike Altmann (Motor Görlitz).

"Wir haben die Verpflichtung, die verschiedenen Parkbedürfnisse zu befriedigen, also nicht nur die von Anwohnern", sagt Wieler.  Anders gesagt: Würde die Nikolaivorstadt zur Anwohnerparkzone, dann könnten Auswärtige nicht mehr parken. Das geht nicht. Auch das Einbeziehen von Bewohnern der Nikolaivorstadt in eine der schon bestehenden Anwohnerparkzonen würde nicht zu einer Verbesserung führen: "Dort ist die Lage jetzt schon angespannt." Das Problem sei jetzt und auch künftig, dass es einfach zu wenig Parkplätze gebe.

Anzeige
Haben Demokraten Feindbilder?
Haben Demokraten Feindbilder?

Professor Armin Nassehi der LMU München spricht in einer kostenfreien Online Diskussion am 9. März über die offene Gesellschaft und ihre Feinde.

Altmann ist aufgefallen, dass auch an der Hugo-Keller-Straße oft alles zugeparkt ist, auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz direkt dahinter jedoch nicht. "Klar", sagt Wieler: "Auf dem Parkplatz kostet es Geld, an der Straße ist es frei."

Mehr Nachrichten aus Görlitz lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Niesky lesen Sie hier. 

Mehr zum Thema Görlitz