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Politik

Dieses Bild sollten Feministinnen nicht feiern

Die Szene mit den drei mächtigen CDU-Politikerinnen im Schloss Bellevue hat ikonischen Charakter. Doch der Schein trügt. Ein Kommentar. 

Haben alle Grund zu Lachen: Annegret Kramp-Karrenbauer, Ursula von der Leyen und Angela Merkel. © Michael Kappeler/dpa

Von Anna Sauerbrey

Das Bild ist heute auf den meisten Titelseiten, es war in allen Abendnachrichten, und ja, es ist historisch, HISTORISCH! Im Schloss Bellevue hat am Mittwoch Berlins regierender Bürgermeister und Vizepräsident des Bundesrates Michael Müller in Vertretung des Bundespräsidenten eine neue Verteidigungsministerin vereidigt und eine ins Amt der Europäischen Kommissionspräsidentin entlassen, in Anwesenheit der Bundeskanzlerin. In-In-In. Drei Frauen, DREI Frauen, drei FRAUEN. Die drei mächtigsten Frauen Deutschlands, schrieb einer auf Twitter. Ist denn heute Frauentag, eine andere. „So haben wir uns das Ende des Patriarchats aber nicht vorgestellt“, titelt die „taz“ am Donnerstag, wie immer genial, in Anspielung darauf, dass im Bild drei konservative Frauen zu sehen sind (und ja, liebe SPD, peinlich, oder?).

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